Nationalmuseum des rumänischen Bauern, Ethnographisches Museum nahe Piața Victoriei, Bukarest, Rumänien.
Das Rumänische Bauernmuseum ist ein ethnografisches Museum im Zentrum von Bukarest, in der Nähe des Platzes Piața Victoriei. Es zeigt Alltagsgegenstände aus dem ländlichen Leben Rumäniens, darunter Textilien, Keramiken, religiöse Objekte und Haushaltsgeräte aus verschiedenen Regionen des Landes.
Das Museum wurde 1906 gegründet und befand sich während der kommunistischen Ära in einem anderen Gebäude, bevor es nach 1990 in sein heutiges Haus einzog. Der Bau im neurumänischen Stil, in dem es heute untergebracht ist, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet.
Das Museum zeigt Trachten, Keramiken und religiöse Gegenstände aus verschiedenen Regionen Rumäniens, die direkt aus dem Alltagsleben der Dorfbewohner stammen. Wer durch die Räume geht, erkennt, wie stark sich die handwerklichen Traditionen von Region zu Region unterscheiden.
Das Museum ist in einem zentralen Viertel von Bukarest gut zu Fuß erreichbar und liegt in der Nähe mehrerer Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs. Es empfiehlt sich, etwas mehr Zeit einzuplanen, da die Sammlung viele Räume umfasst.
Im Keller des Museums befindet sich eine Ausstellung mit Objekten aus der kommunistischen Ära, die in dem Gebäude zurückgeblieben sind, als es als Parteimuseum genutzt wurde. Diese Sammlung steht in direktem Kontrast zu den ländlichen Exponaten in den oberen Stockwerken.
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