Radonjić-See, See im Kosovo
Der Radoniq-See ist ein künstlicher Stausee in der Gemeinde Gjakova im Kosovo mit einer Fläche von 5,62 km², womit er nach dem Gazivoda-See der zweitgrößte See des Landes ist. Sein Damm staut 113 Millionen m³ Wasser auf, das von den Flüssen Lumbardhi i Deçanit und Përrua i Ratishit gespeist wird.
Der See wurde 1983 durch den Bau eines Dammes geschaffen, der das Wasser zur Versorgung der umliegenden Gemeinden aufstaut. Diese Infrastruktur ermöglichte es, Wasser für Bewässerung und Trinkwasserbedarf der lokalen Bevölkerung bereitstustellen.
Der See trägt den Namen des Dorfes Radoniq, das beim Bau des Stausees in den 1980er-Jahren überflutet wurde. Gespeist wird er von den Flüssen Lumbardhi i Deçanit und Përrua i Ratishit; die Füllung begann im März 1983. 1998 war der See Schauplatz des Massakers am Radonjić-See.
Das Gebiet ist mit dem Auto von Gjakova oder anderen nahegelegenen Orten aus leicht erreichbar, mit guten Straßen, die an offenen Feldern und kleinen Dörfern vorbeiführen. Es gibt keine großen Einrichtungen direkt am Seeufer, daher ist es ratsam, Wasser und Verpflegung mitzubringen.
Der Stausee ist nach dem Dorf Radoniq benannt, das bei seiner Anlage in den 1980er Jahren überflutet wurde. Die Füllung begann im März 1983, gespeist von den Flüssen Lumbardhi i Deçanit und Përrua i Ratishit. Der Damm fasst 113 Millionen Kubikmeter, genug für eine gleichmäßige Versorgung das ganze Jahr über.
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