Hadum-Moschee, Osmanische Moschee in Gjakova, Kosovo
Die Hadum-Moschee ist eine Moschee mit Ottomanischem Baustil in Gjakova und enthält einen zentralen Gebetsaal mit einer großen Kuppel, die von acht Pilastern gestützt wird. Das Gebäude verfügt über elf Fenster in dreieckigen Anordnungen, die Licht in den Innenraum bringen und das dekorative Netzwerk von Wandmalereien, Blumenmotiven und Koranversen beleuchten.
Die Moschee wurde 1595 von Hadum Suleiman Efendi auf einem Grundstück erbaut, das zuvor Jak Vula gehörte und ein bedeutendes Beispiel früher islamischer Architektur auf dem Balkan darstellt. Die Konstruktion mit ihrer charakteristischen Kuppel und ihrem dekorativen Inneren zeigt die architektonischen Techniken und künstlerischen Praktiken, die die Osmanen in der Region einführten.
Die Innenwände zeigen Wandmalereien mit stilisierten Landschaften, Blumenornamenten und geometrischen Mustern sowie Koranverse in islamisch-albanischer Kunstform. Diese Dekoration verbindet lokale künstlerische Traditionen mit religiösen Symbolen auf eine Weise, die man beim Betreten des Gebetsraums sofort bemerkt.
Der Zugang zur Moschee erfolgt durch den Haupteingang zum Gebetsaal oder über die Veranda auf der Nordwestseite, wodurch verschiedene Wege durch das Gebäude entstehen. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die Details der inneren Dekoration und Struktur zu erkunden, da jeder Bereich unterschiedliche Blickwinkel auf die architektonischen Merkmale bietet.
Der hölzerne Minbar neben der Gebetsnische zeigt aufwendige Schnitzereien und Malereien, die handwerkliche Geschicklichkeit aus dem 16. Jahrhundert widerspiegeln. Die Mahfil-Empore verbindet sich direkt mit der Treppe zum Minarett und schafft eine architektonische Verbindung zwischen dem inneren Gebetsraum und dem äußeren religiösen Raum.
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