Nordkaukasus, Geografische Region zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer in Russland.
Der Nordkaukasus ist eine Region in Südrussland, die sich vom Schwarzen Meer im Westen bis zum Kaspischen Meer im Osten erstreckt und durch den Großen Kaukasus im Süden begrenzt wird. Der nördliche Teil besteht aus Ebenen, während die südliche Hälfte vom Gebirgszug geprägt ist.
Die russischen Streitkräfte beendeten 1864 ihre Eroberung dieser Gebiete und veränderten damit die Bevölkerung dauerhaft. Viele Gemeinschaften flohen damals in das Osmanische Reich.
Die Volksgruppen hier sprechen Sprachen, die kein europäischer Reisender leicht wiedererkennen wird: Tschetschenisch, Awarisch, Kabardinisch und viele andere klingen ganz anders als Russisch. In den Bergen hört man oft, wie mehrere Sprachen in einem einzigen Dorf nebeneinander existieren.
Das Gelände wechselt schnell von flachem Land im Norden zu hohen Bergen im Süden, wobei der Elbrus über 5.600 Meter Höhe erreicht. Die Zugänge zu abgelegenen Tälern können besonders im Winter schwierig sein.
Die Bewohner in manchen Berggemeinden werden überdurchschnittlich alt und erreichen oft ein Alter von über hundert Jahren. Forscher glauben, dass Ernährung, Höhenluft und körperliche Arbeit dabei eine Rolle spielen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.