'Kamennoe zalo' pavilion, Konzertsaal in Oranienbaum, Russland.
Der Kamennoe-zalo-Pavillon steht auf einer natürlichen Anhöhe im Park von Oranienbaum, zwischen dem Großen Menschikow-Palast und dem Pavillon Katalnaja Gorka. Er wurde 1749–1751 errichtet und bestand zunächst aus einem Steinhaus mit L-förmigen Holzflügeln; die Fassade gliedern Pilaster, oben eine Balustrade mit Vasen, die Fenster haben geschweifte Umrahmungen und Verdachungen. Apsis und Westrisalit erinnern an die Zeit als Kirche.
Der zwischen 1749 und 1751 errichtete Pavillon hat einen unbekannten Architekten; D. A. Kuchariants vermutet M. G. Zemtsov wegen Ähnlichkeiten mit dem Saal der glorreichen Feierlichkeiten im Sommergarten. In den 1750er Jahren fanden hier Hoffeste des jungen Hofes von Großfürstin Katharina Alexejewna statt. 1843 wurde er auf Wunsch von Elena Pawlowna zur lutherischen St.-Helena-Kirche umgebaut; ein 1902 ergänzter Glockenturm wurde 1967 entfernt.
In den 1750er Jahren veranstaltete Großfürstin Katharina Alexejewna hier Hoffeste; zum Namenstag Pjotr Fjodorowitschs im Sommer 1757 wurde die Kantate „Die weissagende Urania“ aufgeführt, nach Worten von A. Denzi in der Übersetzung Michail Lomonossows, mit dessen Maschine aus Globen und Sphären, auf denen die Muse Urania saß. Heute finden im Pavillon während der Sommersaison Konzerte klassischer Musik statt.
Der Pavillon befindet sich im Oranienbaum Park und ist leicht über die öffentliche Anfahrt zu erreichen. Besucher sollten auf ausreichend Zeit einplanen, um das Innere und die Parkanlage in aller Ruhe zu erkunden.
Die östliche Apsis und der westliche Risalit stammen aus der Zeit, als das Gebäude ab 1843 auf Wunsch der Großfürstin Elena Pawlowna als lutherische St.-Helenen-Kirche diente. Der 1902 ergänzte steinerne Glockenturm wurde 1967 bei der Restaurierung abgetragen.
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