Pamyatnik 1200 gvardeitsam, Kriegsdenkmal in Kaliningrad, Russland
Pamyatnik 1200 gvardeitsam ist ein Kriegerdenkmal in Kaliningrad mit einem 26 Meter hohen Obelisken, der sich über Marmorgrabsteinen und bronzenen Büsten erhebt. Die Anlage hat die Form eines Ovals und wird durch eine ewige Flamme gekennzeichnet, die seit 1960 brennt.
Das Denkmal wurde im September 1945 errichtet, um 1200 Soldaten der 11. Garde-Armee zu ehren, die beim Sturm auf Königsberg starben. Es markierte den Beginn der sowjetischen Erinnerungskultur in der ehemaligen Ostpreußen-Region.
Der Ort dient als Versammlungsort für Gedenkfeiern und Militärzahlappelle in der Stadt. Besucher finden hier regelmäßig statt, besonders am Tag des Sieges, wenn Menschen zusammenkommen, um der Gefallenen zu gedenken.
Der Ort liegt auf der Gvardeysky Prospekt mit guten Zugangswegen und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Die Gegend ist für Besucher freigegeben und bietet einen ruhigen Raum zum Nachdenken.
Das Denkmal war das erste sowjetische Erinnerungsdenkmal, das nach dem Krieg in der ehemaligen Ostpreußen errichtet wurde. Seine Gründung prägte die Art, wie die sowjetische Gesellschaft später an gefallene Soldaten in der gesamten Region erinnerte.
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