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Jeju-Insel erkunden durch ihre Vulkankegel, Strände und das Erbe der Dörfer

Von Stephane Renard

Handam Coastal walk

This island shows what happens when volcanic forces meet the sea, creating landscapes that people have learned to call home.

Die Insel Jeju in Südkorea erzählt die Geschichte davon, wie Vulkane eine Landschaft formten und wie die Menschen lernten, dort zu leben. Die Insel erhebt sich aus dem Meer, entstanden durch Vulkanausbrüche, die Berge, Kegel und unterirdische Tunnel schufen. Was man heute beim Spazierengehen auf Jeju sieht, zeigt sowohl diese geologische Vergangenheit als auch das Leben der Menschen, die die Insel seit Jahrhunderten ihr Zuhause nennen. Die natürliche Landschaft prägt dein Erlebnis hier. Der Hallasan, der höchste Berg Südkoreas, liegt im Zentrum der Insel, sein Krater ist aus vielen Richtungen sichtbar. Entlang der Küsten findest du Wasserfälle, die ins Meer stürzen, Basaltklippen, die von Wellen geformt wurden, und kleinere Vulkankegel, die sich von den Stränden erheben. Lavatunnel verlaufen unter deinen Füßen, und Wälder mit alten Bäumen bieten Schutz vor der offenen Vulkanlandschaft. Die Strände haben Sand und türkisfarbenes Wasser, während kleinere Inseln in der Nähe zu Erkundungen mit dem Fahrrad oder Boot einladen. Aber Jeju ist mehr als Geologie. Traditionelle Dörfer bewahren den Baustil der Insel, mit Steinhäusern und niedrigen Mauern, die dir zeigen, wie sich die Menschen an dieses vulkanische Land angepasst haben. Die Haenyeo, Taucherinnen, die seit Generationen in diesen Gewässern arbeiten, stehen für eine lebendige Kultur, die mit dem Meer verbunden ist. Wanderwege durchqueren die Insel und verbinden Dörfer, Häfen, Felder und Küsten. Teeplantagen, botanische Gärten und Cafés an der Küste zeigen, wie sich Jeju entwickelt hat, ohne seinen Charakter zu verlieren. Jede Ecke der Insel spiegelt die Verbindung zwischen ihrer vulkanischen Natur und den Menschen wider, die sie ihr Zuhause nennen.

In diesem Artikel

29 Orte zu entdecken — Verpassen Sie nicht den letzten!

Hallasan National Park
Hallasan National Park

Jeju-Insel, Südkorea

Der Hallasan-Nationalpark liegt im Zentrum der Insel und ist der höchste Berg Südkoreas. Dieser erloschene Vulkan formt das gesamte Erscheinungsbild von Jeju: Von seinem Gipfel aus sieht man in einen Krater, und die Hänge verändern sich mit jeder Jahreszeit. Im Frühling blühen Azaleen, im Herbst leuchten die Blätter, im Winter liegt Schnee auf den Felsen. Wanderwege führen durch Wälder und über offenes Gelände bis zum Gipfel hinauf.

Baengnokdam
Baengnokdam

Jeju Island, Südkorea

Der Baengnokdam-Krater liegt auf dem Gipfel des Hallasan, dem höchsten Berg Südkoreas, inmitten von Jeju Island. Wer den langen Aufstieg auf sich nimmt, erreicht einen ruhigen Kratersee, der von Felsen umgeben ist. Der Blick von oben zeigt die gesamte Insel und das Meer ringsum.

Jeju Eoseungsaengak Japanese Cave Fortification
Jeju Eoseungsaengak Japanese Cave Fortification

Jeju Island, Südkorea

Der Eoseungsaengak-Trail ist ein Wanderweg auf Jeju Island, der auf einen kleinen Vulkankegel führt. Von oben sieht man das vulkanische Innere der Insel gut, mit Feldern, Wäldern und dem Gipfel des Hallasan in der Ferne. Es ist eine kürzere Wanderung als die Routen auf den Hallasan, gut geeignet für alle, die die Landschaft aus der Höhe erleben möchten, ohne einen langen Aufstieg zu machen.

Cheonbaek-Goji Service Area
Cheonbaek-Goji Service Area

Jeju-Insel, Südkorea

Das Hochlandfeuchtgebiet 1100 liegt auf den Hängen des Hallasan und zeigt eine andere Seite von Jeju. Während der Rest der Insel von Lavagestein und Küstenlinien geprägt ist, bietet diese feuchte Hochfläche eine andere Art von Natur: stehendes Wasser, Schilf und Pflanzen, die in der Höhe gedeihen.

Seongsan Ilchulbong
Seongsan Ilchulbong

Jeju-Insel, Südkorea

Der Seongsan Ilchulbong, auch Sonnenaufgangsgipfel genannt, ist ein Vulkankegel aus Tuff, der direkt aus dem Meer aufragt. Er entstand durch eine Unterwassereruption und gehört zum UNESCO-Welterbe von Jeju. Von oben hat man einen weiten Blick auf die Küste und das offene Meer. Viele Besucher steigen früh morgens hinauf, um den Sonnenaufgang zu erleben, der dem Gipfel seinen Namen gegeben hat.

Seopjikoji
Seopjikoji

Jeju-Insel, Südkorea

Seopjikoji ist ein Kap an der Ostküste von Jeju, das aus vulkanischem Gestein besteht. Grasbedeckte Hügel und Basaltfelsen treffen hier auf das Meer. Vom Kap aus sieht man den markanten Krater von Seongsan Ilchulbong, der aus dem Wasser ragt. Im Frühling blühen entlang der Wege gelbe Rapsblumen, die das Kap in ein Farbenmeer verwandeln. Es ist ein ruhiger Ort zum Spazierengehen, weit von den belebten Touristenzentren der Insel.

Geomunoreum
Geomunoreum

Insel Jeju, Südkorea

Der Geomunoreum ist ein Vulkankegel auf der Insel Jeju, der zeigt, wie die unterirdischen Lavatunnel der Insel entstanden sind. Wer den Kegel besteigt, versteht besser, wie flüssiges Gestein vor langer Zeit durch die Erde floss und dabei ein weitreichendes Netz aus Tunneln und Höhlen hinterließ. Der Blick von oben auf die umliegende Landschaft macht deutlich, wie sehr Vulkane das Gesicht dieser Insel geprägt haben.

Gimnyeong Cave, Manjanggul Cave
Gimnyeong Cave, Manjanggul Cave

Jeju Island, Südkorea

Die Manjanggul-Lavahöhle auf Jeju Island gehört zum Geomunoreum-Vulkansystem und führt Besucher tief in das Innere der Insel. Wer durch den Tunnel geht, erlebt, wie flüssige Lava einst unterirdische Gänge geformt hat, die heute noch gut erhalten sind. Steinformationen an den Wänden und Decken zeigen, wie die Lava floss und erstarrte.

Bijarim Forest
Bijarim Forest

Jeju-Insel, Südkorea

Der Bijarim-Wald auf Jeju Island ist einer der wenigen Orte auf der Insel, der sich vollständig vom offenen Vulkangelände unterscheidet. Hier wachsen Torreya-Bäume, viele davon sehr alt, so dicht, dass das Licht kaum den Boden erreicht. Wer durch diesen Wald geht, spürt sofort, wie anders er sich anfühlt als die Lavafelder und Küstenlandschaften ringsum.

Jeju Stone Park
Jeju Stone Park

Insel Jeju, Südkorea

Der Jeju Stone Park zeigt, wie vulkanisches Gestein das Leben auf Jeju geprägt hat. Hier lässt sich verstehen, wie die Menschen der Insel mit diesem Material gebaut, gelebt und ihre Legenden geformt haben. Alter Lavastein ist überall zu sehen, in Skulpturen, Mauern und Landschaften, die zeigen, wie tief das Gestein in der Kultur der Insel verwurzelt ist.

Udo
Udo

Insel Jeju, Südkorea

Udo ist eine kleine Vulkaninsel vor der Küste von Jeju, direkt gegenüber von Seongsan. Hier findet man schwarze Klippen, Sandstrände und kleine Dörfer, die dem Rhythmus des Meeres folgen. Die Küstenstraßen lassen sich gut mit dem Fahrrad oder einem Motorroller erkunden, was Udo zu einem ruhigen Abstecher von Jeju macht.

독생이코지
독생이코지

Jeju-Insel, Südkorea

Der Seobin Baeksa Beach liegt auf der kleinen Insel Udo, die vor der Nordostküste von Jeju liegt. Der Strand hat helles Korallengravel und klares blaues Wasser. Von hier aus sieht man Hallasan in der Ferne. Die Insel Udo erreicht man mit einer kurzen Fähre, und viele Besucher erkunden sie mit dem Fahrrad oder einem kleinen Elektrofahrzeug.

Biyangdo
Biyangdo

Jeju Island, Südkorea

Biyangdo Island liegt vor der Küste von Jeju und ist eine kleine Vulkaninsel, die man mit dem Boot erreicht. Wer hierher kommt, findet Basaltfelsen, ruhige Küstenpfade und das offene Meer auf allen Seiten. Die Insel ist ein guter Ort, um den vulkanischen Charakter von Jeju in einer stillen, überschaubaren Umgebung zu erleben.

Jeongbang Waterfall
Jeongbang Waterfall

Seogwipo, Jeju-Insel, Südkorea

Der Jeongbang Wasserfall in Seogwipo fällt direkt von einer Felswand ins Meer hinunter. Das ist eine der wenigen Stellen auf der Welt, wo ein Wasserfall direkt in den Ozean stürzt. Die schwarzen Basaltfelsen, das fallende Wasser und die offene See darunter erzeugen ein Bild, das man so schnell nicht vergisst.

Cheonjiyeon Waterfall
Cheonjiyeon Waterfall

Seogwipo, Insel Jeju, Südkorea

Der Cheonjiyeon Wasserfall liegt am Rand der Stadt Seogwipo und ist von Fuß aus leicht zu erreichen. Das Wasser fällt über eine Basaltwand in ein dunkles Becken darunter. Rund um den Wasserfall wachsen subtropische Pflanzen, die dem Ort ein dichtes, grünes Erscheinungsbild verleihen. Er zeigt auf einfache Weise, wie das vulkanische Gestein der Insel das Wasser formt.

Cheonjeyeon Waterfalls
Cheonjeyeon Waterfalls

Seogwipo, Jeju-Insel, Südkorea

Die Cheonjeyeon-Wasserfälle sind eine Abfolge von drei Wasserfällen und natürlichen Becken im Jungmun-Gebiet von Seogwipo. Das Wasser fließt über Basaltfelsen, die von den alten Vulkanausbrüchen geformt wurden, die ganz Jeju geprägt haben. Jeder Wasserfall fließt in den nächsten, bevor das Wasser schließlich das Meer erreicht. Der Weg durch die Schlucht ist von dichtem Grün gesäumt und vermittelt das Gefühl, tief in das Innere der Insel einzutauchen.

Jusangjeolli
Jusangjeolli

Seogwipo, Jeju Island, Südkorea

Die Jusangjeolli-Klippe in Seogwipo ist eine Reihe von Basaltsäulen, die entstanden, als fließende Lava aus Vulkanausbrüchen das Meerwasser berührte und rasch abkühlte. Das Ergebnis sind sechseckige und viereckige Steinsäulen, die dicht nebeneinander stehen und senkrecht aus dem Wasser ragen. Die Wellen schlagen ständig gegen die Felsen, was dem Ort eine rohe, unverfälschte Energie verleiht. Diese Klippe zeigt auf eindrückliche Weise, wie das vulkanische Erbe Jejus die Küste geformt hat.

외돌개
외돌개

Seogwipo, Jeju Island, Südkorea

Der Oedolgae ist ein markanter Felsturm, der vor der Küste von Seogwipo aus dem Meer ragt. Der dunkle Basaltfelsen steht isoliert im Wasser, umgeben von Klippen und Vegetation. Er ist das Ergebnis der vulkanischen Kräfte, die Jeju Island geformt haben, und zeigt, wie das Meer die Lava über Jahrtausende bearbeitet hat.

쇠소깍 입구
쇠소깍 입구

Seogwipo, Jeju-Insel, Südkorea

Die Soesokkak-Mündung liegt in Seogwipo, wo ein Fluss zwischen schwarzen Lavaklippen ins Meer fließt. Das Wasser ist ruhig, das Ufer dicht bewachsen, und kleine Boote fahren durch den engen Kanal. Wer hier entlanggeht, spürt, wie das Vulkangestein die Küste geformt hat.

Sanbangsan
Sanbangsan

Jeju Island, Südkorea

Der Sanbangsan ist ein Vulkandome im Südwesten von Jeju Island. Anders als die meisten Vulkankegel der Insel hat er keine Caldera an der Spitze, sondern eine abgerundete, massige Form, die weit über die Küste ragt. An seiner Flanke befindet sich eine kleine Höhle mit einem Schrein, von der aus man die Küstenlinie und die vorgelagerten Inseln sehen kann. Der Basalt, aus dem er besteht, trägt tiefe Spuren von Wind und Wetter.

Yongmeori Coast
Yongmeori Coast

Jeju-Insel, Südkorea

Die Yongmeori-Küste liegt am Fuß des Berges Sanbangsan und zeigt Gesteinsschichten, die durch Meeresströmungen und Wellen über lange Zeit geformt wurden. Die Felsen ragen wie Wände aus dem Meer und erinnern an eine enge Schlucht direkt am Ozean. Wenn man auf den schmalen Pfaden zwischen den Felswänden und dem Wasser entlangläuft, versteht man, wie das Meer und die vulkanische Vergangenheit der Insel diesen Ort gemeinsam geprägt haben.

Osulloc Tea Museum
Osulloc Tea Museum

Seogwipo, Jeju Island, Südkorea

Das Osulloc Tea Museum & Tea Fields liegt in Seogwipo und bietet einen ruhigen Kontrast zur vulkanischen Landschaft von Jeju. Sanfte grüne Teefelder bedecken die Hänge, und das Museum erklärt die Geschichte des Tees auf der Insel. Es ist einer der bekanntesten modernen Orte auf Jeju und zieht Besucher an, die die andere Seite der Insel abseits von Lavaküsten und Kratern kennenlernen möchten.

Camellia Hill Arboretum
Camellia Hill Arboretum

Seogwipo, Jeju Island, Südkorea

Camellia Hill ist ein botanischer Garten in Seogwipo, im Süden von Jeju Island, der vor allem für seine Kameliensammlung bekannt ist. Die Pflanzen blühen zu unterschiedlichen Jahreszeiten, sodass der Garten bei jedem Besuch ein anderes Gesicht zeigt. Wege führen durch dichte Bepflanzung, und das vulkanische Gestein der Insel taucht immer wieder zwischen den Beeten auf.

Hallimgongwon
Hallimgongwon

Jeju Island, Südkorea

Der Hallim Park auf Jeju Island ist ein botanischer Garten, der subtropische Pflanzen, angelegte Themengärten und die vulkanische Landschaft der Insel auf engem Raum vereint. Wer durch ihn spaziert, entdeckt Lavahöhlen direkt unter den Gartenwegen sowie traditionelle Steinhäuser, die an das alte Leben der Inselbewohner erinnern.

Yongduam Rock
Yongduam Rock

Jeju City, Jeju-Insel, Südkorea

Der Yongduam Rock, auch Drachenkopffels genannt, ist eine Basaltformation an der Küste von Jeju City. Das Gestein wurde über Jahrhunderte vom Meer geformt und erinnert an den Kopf eines Drachen, der aus dem Wasser auftaucht. Der Fels ist seit Langem ein vertrauter Anblick für die Menschen auf Jeju und liegt direkt am Wasser, wo man ihn von einem einfachen Küstenweg aus gut sehen kann.

Seongeup Folk Village
Seongeup Folk Village

Jeju-Insel, Südkorea

Seongeup Folk Village ist ein traditionelles Dorf im Inneren der Insel Jeju, das zeigt, wie die Menschen hier seit Jahrhunderten gelebt haben. Die Steinhäuser, niedrigen Mauern aus Vulkangestein und die strohgedeckten Dächer erzählen davon, wie die Bewohner das Material der Insel nutzten, um ihren Alltag zu gestalten. Wer durch die engen Gassen läuft, bekommt ein konkretes Bild des traditionellen Lebens auf Jeju.

Haenyeo Museum
Haenyeo Museum

Insel Jeju, Südkorea

Das Jeju Haenyeo Museum widmet sich den Haenyeo, den Frauen, die seit Generationen in diesen Gewässern tauchen. Hier erfährt man, wie sie lebten, was sie tauchten und wie ihre Arbeit die Gesellschaft der Insel über Jahrhunderte geprägt hat. Das Museum gibt dem menschlichen Leben auf Jeju ein Gesicht und ergänzt das, was man draußen in den Dörfern und an der Küste sieht.

Ollegil 6
Ollegil 6

Jeju-Insel, Südkorea

Der Jeju Olle Trail ist ein weitverzweigtes Wegenetz, das die Insel auf Schritt und Tritt begleitet. Die Wege führen entlang der Küste, durch alte Dörfer, über Felder und vorbei an kleinen Häfen. Manchmal steigt man einen Vulkankegel hinauf, manchmal läuft man direkt am Meer entlang. Wer diese Wege geht, erlebt Jeju so, wie es die Menschen hier seit Jahrhunderten kennen.

Handam Coastal walk
Handam Coastal walk

Insel Jeju, Südkorea

Der Aewol Handam Coastal Walk führt entlang einer Vulkanküste im Nordwesten von Jeju. Schwarze Basaltfelsen treffen hier auf das Meer, und der Weg verläuft nah am Wasser. Das Viertel ist bekannt für seine Cafés mit Meerblick, die sich an der Küste aneinanderreihen. Es ist ein beliebter Ort für Spaziergänge, besonders am frühen Morgen oder am späten Nachmittag.

After exploring Jeju's volcanoes and villages, take time to walk the Olle Trail. These paths connect the island's quietest corners and let you move at your own pace, discovering small details that maps don't show. Bring water and wear good shoes, as the paths cross rocky terrain and can be slippery after rain.

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