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Südkoreanische Küste: Wo die Inseln die Geschichte der Küste erzählen

Von Stephane Renard

Cheonsa Bridge

Südkorea offenbart seine maritime Seele durch verstreute Inseln, hängende Dörfer und Landschaften, die den Abdruck der Zeit bewahren.

Die Südküste Südkoreas entfaltet sich als eine Abfolge von Meereswelten. Zwischen Yeosu und dem Westen tauchen Dutzende Inseln aus dem Wasser auf, jede mit ihrer eigenen Geschichte. Der Hallyeohaesang-Nationalpark schützt diese Welt aus Inseln und Buchten zwischen Yeosu und Geoje. Weiter westlich erstreckt sich der Dadohaehaesang-Park über einen noch größeren Archipel mit wilden und abgelegenen Inseln. Diese Landschaften zeigen Klippen, die ins Meer stürzen, Fischerdörfer in versteckten Buchten und Strände mit schwarzen Kieseln oder feinem Sand. Beim Wandern entlang der Küsten trifft man auf Tempel auf Bergen, die das Wasser überragen, einsame Leuchttürme auf fernen Inseln und Pfade, die sich zwischen kleinen Dörfern schlängeln. Manche Orte bewahren ein altes ländliches Leben mit Terrassenfeldern, die bis zum Meer hinabreichen. Andere Dörfer haben Spuren des Alltags bewahrt: bunte Häuser, geschäftige Häfen, historische Gärten. Die Bewohner leben im Rhythmus von Gezeiten und Jahreszeiten. Diese Region lädt dazu ein zu entdecken, wie Koreaner diese Küste immer bewohnt haben, wie sie dort arbeiten und leben. Es ist eine Küste, wo die Natur stark und präsent bleibt, aber wo Menschen ihren Platz gefunden haben und Landschaften schufen, in denen alles an seinem Ort scheint: die Felsen, die Bäume, die Häuser und das Meer.

In diesem Artikel

33 Orte zu entdecken — Verpassen Sie nicht den letzten!

Hallyeohaesang-Nationalpark
Hallyeohaesang-Nationalpark

Yeosu und Geoje, Südkorea

Der Hallyeohaesang-Nationalpark erstreckt sich über das Meer zwischen Yeosu und Geoje und schützt eine Welt aus Inseln, Buchten und felsigen Küsten. Wer hier unterwegs ist, entdeckt kleine Fischerdörfer, die sich in den Buchten verstecken, Tempel auf Hügeln über dem Wasser und Wege, die durch das Küstengelände führen. Die Inseln haben jede ihre eigene Stimmung, und das Meer bleibt hier überall gegenwärtig.

Mireuksan
Mireuksan

Tongyeong, Südkorea

Der Mireuksan ist ein Berg in der Nähe von Tongyeong, der einen weiten Blick über die südkoreanische Küste bietet. Von seinem Gipfel aus sieht man die vielen kleinen Inseln, die sich im Meer verteilen, die engen Buchten und die Wasserstraßen zwischen ihnen. Eine Seilbahn führt nach oben, aber es gibt auch Wanderwege, die durch Wälder und an Felshängen entlang führen. Oben angekommen, versteht man sofort, warum diese Küste so viele Menschen anzieht: die Inseln liegen überall im Wasser, in alle Richtungen.

Cable car
Cable car

Tongyeong, Südkorea

Die Tongyeong Cable Car fährt auf den Mireuksan und bietet von oben einen weiten Blick über die Bucht von Tongyeong, die vorgelagerten Inseln und das Meer. Wer oben ankommt, sieht die Küstenlinie aus einer anderen Perspektive: Das Wasser zieht sich zwischen den Inseln hindurch, Fischerboote liegen in den Buchten, und die Stadt liegt unten wie eine Karte ausgebreitet. Die Fahrt selbst dauert nur wenige Minuten, aber der Eindruck bleibt lange.

Yokchi-do
Yokchi-do

Tongyeong, Südkorea

Mireukdo ist eine Insel vor der Küste von Tongyeong, die zu den meistbesuchten Punkten an der Südküste Koreas gehört. Vom Berg Mireuksan aus hat man einen weiten Blick über die Insel und das umliegende Meer. Wer hierherkommt, erlebt eine Küstenlandschaft aus Felsklippen, kleinen Buchten und ruhigen Wegen, die das Leben am Wasser spürbar machen. Die Insel liegt im Herzen des Hallyeohaesang-Nationalparks und zeigt, wie eng die Menschen dieser Region mit dem Meer verbunden sind.

Dongpirang Mural Village
Dongpirang Mural Village

Tongyeong, Südkorea

Das Dongpirang Mural Village liegt auf einem Hügel über dem Hafen von Tongyeong. Die engen Gassen des Viertels sind mit Wandmalereien bedeckt, die von Bewohnern und Künstlern gemeinsam geschaffen wurden. Von oben hat man einen weiten Blick auf die Bucht und die umliegenden Inseln. Das Viertel war früher ein einfaches Wohnviertel, das dem Abriss drohte. Heute kommen Besucher hierher, um durch die kleinen Gassen zu schlendern und die bunten Bilder zu entdecken.

Somaemuldo
Somaemuldo

Tongyeong, Südkorea

Somaemuldo ist eine kleine Insel vor der Küste von Tongyeong, die man nur mit der Fähre erreicht. Ihre Klippen fallen steil ins Meer, und ein Leuchtturm steht am äußersten Punkt der Insel. Ein Wanderweg führt rund um die Insel, vorbei an Felsen, Pinien und weiten Blicken auf das offene Wasser. Es gibt kaum Bebauung, und die Insel wirkt rau und ursprünglich, weit entfernt vom Festland.

Bijindo Island
Bijindo Island

Tongyeong, Südkorea

Bijindo ist eine kleine Insel vor der Küste von Tongyeong. Ihr bekanntestes Merkmal ist ein schmaler Sandstreifen, der zwei Hügelkuppen miteinander verbindet. Bei Ebbe liegt dieser Strand frei und man kann von einer Seite der Insel zur anderen laufen, mit dem Meer auf beiden Seiten. Die Küste wechselt zwischen Felsen, kleinen Buchten und ruhigeren Stränden.

Oedo Botania
Oedo Botania

Geoje, Südkorea

Oedo Botania ist ein botanischer Garten auf einer kleinen Privatinsel vor der Küste von Geoje. Man erreicht die Insel nur per Boot. Auf dem Weg dorthin sieht man das Meer der südkoreanischen Küste aus der Nähe. Auf der Insel selbst wachsen Pflanzen aus verschiedenen Teilen der Welt, verteilt auf Terrassen und Wege, die den Hügel hinaufführen. Das Grün steht in starkem Kontrast zum blauen Wasser ringsherum, und der Blick auf die umliegenden Inseln begleitet einen auf jedem Schritt.

Haegeumgang Islets, Geoje
Haegeumgang Islets, Geoje

Geoje, Südkorea

Haegeumgang ist eine kleine Insel vor der Küste von Geoje, die man nur per Boot erreicht. Aus dem Wasser ragen Felsen in ungewöhnlichen Formen heraus, die von Wind und Wellen geformt wurden. Die Küstenlinie wechselt zwischen steilen Klippen und schmalen Buchten. Das Meer rund um die Insel gehört zum Nationalpark Hallyeohaesang, wo das Wasser je nach Licht und Tageszeit seine Farbe verändert. Eine Bootsfahrt hierher gehört zu den bekanntesten Ausflügen der Region Geoje.

Windy Hill
Windy Hill

Geoje, Südkorea

Der Windy Hill ist eine grasbewachsene Anhöhe auf der Insel Geoje, die direkt über dem Meer aufragt. Von oben hat man einen weiten Blick auf die Buchten und Inseln des südkoreanischen Küstenstreifens. Der Weg hinauf ist kurz, und oben angekommen spürt man den Wind, der hier fast immer weht. Viele Besucher kommen hierher, um die Aussicht zu genießen und Fotos zu machen, besonders bei Sonnenuntergang, wenn das Licht das Wasser in warme Farben taucht.

Sinseondae Cliff
Sinseondae Cliff

Geoje, Südkorea

Die Sinseondae-Klippe liegt auf der Insel Geoje und gehört zu den felsigen Abschnitten der Südküste Koreas, die direkt auf das offene Meer blicken. Von hier aus sieht man, wie das Gestein steil ins Wasser fällt, während der Wind das Meer aufwühlt. Die Klippe bildet zusammen mit Windy Hill einen natürlichen Aussichtspunkt, von dem aus man die Bucht und die umliegenden Inseln überblicken kann. Es ist ein Ort, der das raue Gesicht dieser Küste zeigt.

Hammok Mongdol Beach
Hammok Mongdol Beach

Geoje, Südkorea

Der Hakdong Mongdol Beach auf Geoje ist ein Strand, der vollständig mit schwarzen Kieseln bedeckt ist. Kein Sandkorn ist hier zu finden. Die dunklen Steine, die beim Gehen unter den Füßen rollen, geben dem Strand ein ganz eigenes Aussehen. Das Wasser ist klar, und die umliegenden Hügel rahmen die Bucht auf ruhige Weise ein. Viele Besucher kommen hierher, um die ungewöhnliche Textur des Ufers zu erleben und einfach am Meer zu sitzen.

Boriam‎
Boriam‎

Namhae, Südkorea

Die Einsiedelei Boriam liegt auf dem Gipfel des Geumsan-Berges in Namhae und blickt auf das Meer und die umliegenden Inseln. Der Weg nach oben führt durch Wald und Felsen, bis man plötzlich vor kleinen Tempelhallen steht, die sich an den Hang schmiegen. Von hier aus sieht man das Wasser in alle Richtungen, und an klaren Tagen erkennt man die Silhouetten der fernen Inseln. Mönche leben hier seit Jahrhunderten, und man spürt, dass dieser Ort für viele Koreaner eine tiefe Bedeutung hat.

금산
금산

Namhae, Südkorea

Der Geumsan ist ein Berg auf der Insel Namhae, der über die Südküste Koreas aufragt. Oben auf dem Gipfel liegt das Boriam-Tempel, eine kleine Einsiedelei, die direkt über dem Meer zu stehen scheint. Von dort oben sieht man die Inseln und Buchten des Nationalparks Hallyeohaesang, die sich bis zum Horizont erstrecken. Der Aufstieg führt durch Wälder und über Felsen, und wer oben ankommt, findet einen Ort, an dem Stille und Meeresblick zusammenfinden.

Darangi Village
Darangi Village

Namhae, Südkorea

Das Dorf Daraengi liegt auf der Insel Namhae an der Südküste Südkoreas. Es ist vor allem für seine terrassierten Felder bekannt, die sich den Hang hinunter bis fast ans Meer erstrecken. Diese Terrassen wurden über Generationen von Hand angelegt, damit die Bewohner auf dem steilen Gelände Reis und Gemüse anbauen konnten. Wenn man durch das Dorf geht, sieht man alte Steinhäuser, schmale Wege und Gärten, die sich an den Hang schmiegen. Das Leben hier folgt dem Rhythmus der Jahreszeiten und des Meeres.

Sangju Eunmorae Beach
Sangju Eunmorae Beach

Namhae, Südkorea

Der Sangju Silver Sand Beach liegt in Namhae, eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln und Bergen, die direkt ans Wasser reichen. Der feine Sand ist hell und weich, und das Wasser nimmt im Sommer warme Töne an. Die Gegend ist ruhig, selbst wenn Besucher da sind: Man hört vor allem das Meer und die Vögel aus dem Wald. Es ist ein typischer Ort der südkoreanischen Küste, wo Natur und das Leben der Fischer noch eng beieinanderliegen.

Country Farm Tokyo German Village
Country Farm Tokyo German Village

Namhae, Südkorea

Das German Village in Namhae wurde von Koreanern gegründet, die in Deutschland gelebt und gearbeitet hatten, bevor sie in ihre Heimat zurückkehrten. Die Häuser hier wurden nach deutschen Vorbildern gebaut, mit Giebeldächern, Holzfassaden und gepflegten Gärten. Das Viertel wirkt fremdartig im Vergleich zur Umgebung, liegt aber auf einem Hügel mit Blick auf das Meer und die Inseln. Ein kleines Museum erzählt die Geschichte dieser Koreaner, die als Bergarbeiter und Krankenschwestern nach Deutschland gingen und einen Teil ihrer neuen Welt mit nach Hause brachten.

Odong-do
Odong-do

Yeosu, Südkorea

Odongdo ist eine kleine Insel vor der Stadt Yeosu, die zum Nationalpark Hallyeohaesang gehört. Ein Steg verbindet sie mit dem Festland. Die Insel ist bekannt für ihre dichten Kamelienbestände, die im Winter blühen und den Wegen eine rote Farbe geben. Zwischen den Bäumen gibt es einen Leuchtturm und kleine Pfade, auf denen man die Insel zu Fuß erkunden kann. Es ist ein ruhiger Ort, der bei den Einheimischen und Besuchern gleichermaßen beliebt ist.

Yeosu Maritime Cable Car
Yeosu Maritime Cable Car

Yeosu, Südkorea

Die Yeosu Maritime Cable Car verbindet die Insel Dolsan mit dem Festland über das Meer. Die Gondeln schweben über dem Wasser und bieten einen weiten Blick auf die Buchten, Inseln und Hafenanlagen rund um Yeosu. Von oben erkennt man, wie die Stadt zwischen dem Wasser und den Bergen eingekeilt ist, und man begreift auf einen Blick, warum das Meer hier das Leben so stark geprägt hat.

Hyangiram
Hyangiram

Yeosu, Südkorea

Das Hyangiram Hermitage klammert sich an die Felsen eines Berges über dem Meer, am östlichen Zipfel der Halbinsel Dolsan, nahe Yeosu. Man erreicht es über einen schmalen Pfad, der zwischen Bäumen und Felsen hindurchführt. Oben angekommen, öffnet sich der Blick auf das Meer und die umliegenden Inseln. Der Ort ist bekannt für seinen Sonnenaufgang, den viele Besucher im frühen Morgengrauen erleben wollen. Die kleinen Tempelgebäude sind direkt in den Fels gebaut, und man spürt, wie die Mönche hier einst in der Stille des Meeres lebten. Es gehört zu den zehn offiziellen Sehenswürdigkeiten von Yeosu.

Port Hamilton
Port Hamilton

Yeosu, Südkorea

Geomundo ist eine abgelegene Insel vor der Küste von Yeosu. Der Hafen ist das Herz des Insellebens, wo Fischer jeden Morgen ausfahren und abends zurückkehren. Ein alter Leuchtturm steht an der Spitze der Insel und blickt aufs offene Meer. Schmale Wege führen durch das Inselinnere, vorbei an kleinen Häusern und Gärten, die bis ans Wasser reichen. Hier spürt man, wie eng das Leben der Menschen mit dem Meer verbunden ist.

Paegya-do
Paegya-do

Yeosu, Südkorea

Die Baekdo-Inseln liegen vor der Küste von Yeosu und bestehen aus Dutzenden kleiner Felsinseln und Felsformationen, die unbewohnt sind. Das Meer um sie herum ist ruhig und klar, und die Felsen nehmen seltsame Formen an, die von Wind und Wasser geformt wurden. Man kann die Inseln mit dem Boot erkunden und dabei die Steilklippen und die Vegetation beobachten, die sich an den Felsen festklammert. Die Baekdo-Inseln gehören zum Nationalpark Hallyeohaesang und sind ein gutes Beispiel dafür, wie die südkoreanische Küste aussieht, wenn der Mensch sie in Ruhe lässt.

Geumodo
Geumodo

Yeosu, Südkorea

Geumodo ist eine Insel vor der Küste von Yeosu, die man am besten zu Fuß erkundet. Ein Küstenpfad führt entlang von Felsen, die steil ins Meer abfallen, durch kleine Fischerdörfer und an offenen Meerblicken vorbei. Die Bewohner leben vom Rhythmus der Gezeiten, und das tägliche Leben auf der Insel ist noch deutlich spürbar.

Yeosu Geumodo Bireong-gil
Yeosu Geumodo Bireong-gil

Yeosu, Südkorea

Der Bireong-gil Trail verläuft entlang der Küste von Yeosu und gehört zu den zehn Wanderwegen, die die Stadt besonders hervorhebt. Der Weg führt über Klippen, die direkt ins Meer fallen, vorbei an kleinen Fischerdörfern und durch Abschnitte, wo die Felsen vom Wind geformt wurden. Man geht mal am Wasser entlang, mal hoch oben mit Blick auf die Inseln des Hallyeohaesang-Nationalparks. Es ist ein Weg, der zeigt, wie die Natur und das Leben der Menschen an dieser Küste eng miteinander verbunden sind.

Dadohaehaesang-Nationalpark
Dadohaehaesang-Nationalpark

Wando, Südkorea

Der Dadohaehaesang-Nationalpark liegt vor der Küste von Wando im Südwesten Südkoreas und ist der größte Meeresnationalpark des Landes. Er umfasst Hunderte von Inseln, die aus dem Meer ragen, manche bewohnt, viele menschenleer. Die Küstenlinien wechseln zwischen Felsvorsprüngen, kleinen Buchten und Sandstränden. Fischer leben hier seit Generationen im Rhythmus der Gezeiten, und alte Dörfer halten sich an den Hängen der Inseln. Der Park ist auch ein Ort, an dem Zugvögel rasten und das Meer seinen eigenen Takt vorgibt.

Cheongsando
Cheongsando

Cheongsando, Südkorea

Cheongsando ist eine Insel vor der Südküste Südkoreas, nicht weit von Wando entfernt. Sie gehört zum Dadohaehaesang-Nationalpark und ist für ihr langsames, ländliches Leben bekannt. Die Felder steigen in Terrassen bis ans Meer hinab, und die schmalen Wege verbinden kleine Dörfer miteinander. Cheongsando ist Mitglied der internationalen Cittaslow-Bewegung, die Orte auszeichnet, wo das Leben in einem ruhigen Tempo weitergeht. Im Frühling bedecken Gerstenfelder die Hänge mit einem satten Grün, und viele Koreaner kommen dann hierher, um durch diese Landschaft zu spazieren.

Montressar Island
Montressar Island

Cheongsando, Südkorea

Die Cheongsando Slow Walking Trails führen durch Reisterrassen, kleine Dörfer und Küstenabschnitte der Insel Cheongsando vor der südkoreanischen Küste. Die Wege sind so angelegt, dass man langsam geht, innehält und beobachtet: ein Fischer, der sein Netz flickt, eine alte Steinmauer zwischen den Feldern, das Meer, das am Ende jedes Pfades auftaucht. Die Insel war eine der ersten in Korea, die offiziell als Ort des langsamen Reisens anerkannt wurde, und die Wege spiegeln genau diese Absicht wider. Man kommt hier nicht voran, um Kilometer zu machen, sondern um das Tempo des Alltags auf der Insel zu erleben.

Bogildo
Bogildo

Wando, Südkorea

Bogildo ist eine Insel vor der Südküste Südkoreas, nicht weit von Wando entfernt. Die Wälder sind dicht und die Küste felsig. Das Leben hier folgt dem Rhythmus der Gezeiten und der Jahreszeiten. Im Inneren der Insel liegt der historische Garten von Yun Seondo, ein Garten aus dem 17. Jahrhundert, der zwischen Felsen, Teichen und alten Bäumen angelegt wurde. Fischer leben in kleinen Dörfern an der Küste, und schmale Wege führen durch die Wälder bis ans Wasser.

Bogildo Yun Seondo Historical Site
Bogildo Yun Seondo Historical Site

Wando, Südkorea

Der Yun Seondo Garden liegt auf der Insel Bogil-do, vor der Küste von Wando im Südwesten Südkoreas. Dieser Garten wurde im 17. Jahrhundert von dem Dichter und Gelehrten Yun Seondo angelegt, der hier viele Jahre seines Lebens verbrachte. Man spaziert durch eine Anlage aus Teichen, Pavillons und Felsen, die so gestaltet ist, dass sie die natürliche Landschaft der Insel widerspiegelt. Das Wasser, die Bäume und die Steine sind so angeordnet, dass ein Gleichgewicht entsteht, das man beim Durchschreiten des Gartens deutlich spürt. Die Atmosphäre ist ruhig, und man hört das Meer nicht weit entfernt. Dieser Ort gibt einen klaren Eindruck davon, wie koreanische Gelehrte früher lebten und die Natur betrachteten.

Shinji myeongsasipri Beach
Shinji myeongsasipri Beach

Wando, Südkorea

Der Strand Sinji Myeongsasimni liegt auf der Insel Sinji, nahe Wando, an der Südküste Koreas. Er zieht sich über gut einen Kilometer hin und bietet feinen weißen Sand sowie ruhige, flache Gewässer. Familien und Besucher aus der ganzen Region kommen hierher, besonders im Sommer. Hinter dem Strand stehen Kiefern, die Schatten spenden. Ebbe und Flut verändern das Aussehen des Strandes mehrmals täglich, was typisch für diese Küste ist.

Hongdo
Hongdo

Sinan, Südkorea

Hongdo ist eine Insel im Dadohaehaesang-Nationalpark, vor der Küste von Sinan. Die rötlichen Felsen fallen steil ins Meer ab und bilden Bögen, Grotten und Säulen aus verwittertem Gestein. Boote fahren um die Insel herum, damit man die Klippen vom Wasser aus sehen kann. Das Innere der Insel ist bewaldet und kaum bewohnt. Es gibt nur ein kleines Dorf, in dem Fischer leben und das den Rhythmus der Gezeiten bestimmt.

Heuksando
Heuksando

Sinan, Südkorea

Heuksando ist eine bergige Insel im Westen Südkoreas, weit vom Festland entfernt. Die Küste fällt steil ins Meer ab, die Wege führen durch kleine Fischdörfer, und der Blick reicht weit über das offene Wasser. Wer hierher kommt, spürt sofort, wie das Leben hier vom Meer bestimmt wird, von den Gezeiten, den Jahreszeiten und den Winden, die über die Insel ziehen.

Cheonsa Bridge
Cheonsa Bridge

Sinan, Südkorea

Die Cheonsa-Brücke verbindet mehrere Inseln des Sinan-Archipels an der Südwestküste Koreas miteinander. Wenn man darüber geht, öffnet sich der Blick auf das Meer, die umliegenden Inseln und die Küstenlinie, die sich in alle Richtungen erstreckt. Die Brücke ist Teil des Alltags der Inselbewohner, die sie nutzen, um von einer Insel zur nächsten zu gelangen. Für Besucher bietet sie eine andere Art, diesen Teil der Küste zu erleben: von oben, mit dem Wind und dem Wasser unter den Füßen.

Planen Sie mindestens ein paar Tage für diese Region ein. Ein kurzer Besuch reicht nicht aus, um zu verstehen, wie sich das Leben um das Meer herum organisiert. Nehmen Sie sich Zeit, um durch die kleinen Häfen zu bummeln, mit den Einheimischen zu sprechen, zu essen, was die Restaurants servieren, ohne vorher bekannte Adressen zu suchen.

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