Södermanland, Historische Provinz in Mittelschweden
Södermanland ist eine Provinz im mittleren Osten Schwedens, die sich zwischen Stockholm und Östergötland erstreckt und fruchtbare Ebenen, zahlreiche Seen und eine Küste zur Ostsee umfasst. Die Landschaft zeigt sanfte Hügel mit Wäldern, offene Felder und kleine Inseln entlang der Schären.
Im Juni 1523 fand die Krönung von Gustav Vasa in der Kathedrale von Strängnäs statt, ein Wendepunkt für die schwedische Unabhängigkeit von Dänemark. Die Region spielte schon in der Wikingerzeit eine wichtige Rolle, wie zahlreiche Runensteine aus dem 6. bis 11. Jahrhundert belegen.
Der Name stammt aus dem Altnordischen und bedeutet südliches Land, eine Bezeichnung, die sich auf die Lage unter dem Mälarsee bezieht. Heute pflegen die Bewohner die Tradition der Sommerhäuser am Wasser, wo Familien aus den umliegenden Städten ihre Wochenenden verbringen.
Die Provinz lässt sich gut über die Hauptstraßen E4 und E20 erreichen, die durch die Region führen und verschiedene Orte miteinander verbinden. Wanderwege wie der Sörmlandsleden bieten markierte Routen durch Wälder und entlang der Seen für mehrtägige Ausflüge.
Der Kanal von Södertälje verbindet seit 1819 den Mälarsee mit der Ostsee und ermöglicht großen Schiffen die Durchfahrt ins Landesinnere. Heute nutzen jährlich etwa 40.000 Schiffe diese Wasserstraße, darunter Handelsschiffe und Freizeitboote.
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