Seyit Jemaletdin Mosque, Mittelalterliche islamische Moschee in Anau, Turkmenistan
Die Seyit Jemaletdin Moschee ist ein mittelalterliches islamisches Gebäude in Anau mit einer zentralen Halle, die etwa 11 Meter hoch ist und von einer elliptischen Kuppel überdeckt wird. Das Gebäude hatte mehrere Ausgänge und Räume im Kellergeschoss, die verschiedene Funktionen erfüllten.
Das Gebäude wurde zwischen 1446 und 1457 auf Befehl des Visiers Mohammed Hudaydot errichtet. Es erlitt schwere Schäden durch das verheerende Erdbeben von 1948, das die Region erschütterte.
Der nördliche Eingangsportal zeigt seltene Drachen in zentralasiatischer islamischer Architektur, ausgeführt in gelben Majolika-Mosaikdekorationen. Diese Kunstform war ungewöhnlich für religiöse Gebäude dieser Zeit und Region.
Das Gelände liegt etwa 12 Kilometer östlich von Aschgabat und ist über Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel entlang der Straße Aschgabat-Mary erreichbar. Die Ruine befindet sich in einem offenen Bereich, daher ist die Besichtigung zu jeder Tageszeit möglich.
Der Komplex bewahrt auch mittelalterliche Wasserspeichersysteme und traditionelle Sitzbereiche, die zeigen, wie die Räume täglich genutzt wurden. Diese Details geben einen Einblick in das alltägliche Leben der Menschen, die das Gebäude besuchten.
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