Karakumkanal, Wasserversorgungskanal in Zentralturkmenistan
Der Karakum-Kanal ist eine Wasserleitung, die sich über etwa 1.400 Kilometer vom Amu-Darja-Fluss durch die Wüstenlandschaft Turkmenistans erstreckt. Das Gewässer versorgt Städte und landwirtschaftliche Gebiete mit Wasser und prägt das Landschaftsbild in der Region.
Das Projekt begann 1954 unter sowjetischer Leitung und die Hauptstrecke war bis 1967 fertiggestellt. Der Kanalbau war Teil größerer Pläne zur Erschließung der Region und zur Nutzung der Wüstengebiete.
Der Kanal ermöglicht Landwirtschaft in einer sonst wasserarmen Region und prägt das Leben vieler Gemeinden entlang seiner Strecke. Die Bewässerungssysteme gehören zum Alltag der Menschen, die hier traditionelle Anbaumethoden nutzen.
Der Kanal kann auf etwa 450 Kilometern befahren werden, was Transporte und Bewässerung ermöglicht. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein großes, offenes Gewässer handelt und lokale Bedingungen berücksichtigen.
Das System transportiert jährlich etwa 13 Kubikilometer Wasser quer durchs Land und zählt zu den größten Bewässerungskanälen weltweit. Diese enorme Wassermenge machte Landwirtschaft in der Wüste möglich, veränderte aber auch das Ökosystem der Region grundlegend.
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