Kınalıada, Mittelmeerinsel im Marmarameer, Türkei
Kınalıada ist eine bewohnte Insel in der Marmarameerstraße vor Istanbul und gehört zur Gruppe der Fürsten-Inseln. Das Eiland wird von mehreren Hügeln geprägt und beherbergt verschiedene Restaurants, kleine Geschäfte sowie Kirchen und eine Moschee.
Im Byzantinischen Reich diente die Insel als Verbannungsort für hochrangige Gefangene und Personen in Ungnade. Sie spielte eine wichtige Rolle als Exilziel für bedeutende Persönlichkeiten des kaiserlichen Hofes.
Die Insel zeigt eine Mischung aus mehrstöckigen Sommervillen aus der Osmanenzeit und viktorianischen Häusern, die über die Hügel verteilt sind. Diese Bauten erzählen von der Zeit, als wohlhabende Familien hierher kamen, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen.
Das Eiland ist mit regelmäßigen Fährverbindungen von Istanbuls Festlandufer erreichbar und liegt nur eine kurze Fahrt entfernt. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da die Wege über Hügel führen und teilweise unbefestigt sind.
Der Name der Insel stammt von der rötlichen Färbung des Bodens, die durch ehemalige Eisen- und Kupferminen entstand. Diese mineralreiche Erde ist ein sichtbares Überbleibsel der vergangenen Bergbautätigkeit in der Region.
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