Kongress der Vereinigten Staaten, Zweikammerparlament im Kapitol, Washington DC, Vereinigte Staaten
Der Kongress der Vereinigten Staaten ist das Zweikammerparlament, das aus dem Senat mit 100 Mitgliedern und dem Repräsentantenhaus mit 435 gewählten Abgeordneten besteht. Beide Kammern arbeiten im Capitol Building, einem neoklassizistischen Gebäude mit einer weißen Kuppel, das auf dem Capitol Hill steht und Büros, Ausschussräume sowie die beiden Plenarsäle beherbergt.
Das Zweikammersystem wurde durch die Verfassungskonvention geschaffen und trat am 4. März 1789 in Kraft, nachdem zuvor der Kontinentalkongress seit 1774 die Kolonien vertreten hatte. Das Capitol Building wurde 1800 bezogen, erlitt 1814 einen Brand durch britische Truppen und wurde danach wieder aufgebaut und mehrfach erweitert.
Während der Sitzungen versammeln sich Abgeordnete in den Kammern, die mit Gemälden und Skulpturen geschmückt sind, um Reden zu halten und über Gesetze zu debattieren. Besucher können von den Galerien aus zusehen, wenn die Kammern tagen, und erleben so, wie politische Entscheidungen in einem feierlichen Rahmen getroffen werden.
Touren durch das Gebäude müssen im Voraus reserviert werden und finden an Wochentagen und samstags statt, wobei Besucher durch die Rotunde und weitere öffentliche Räume geführt werden. Die Sicherheitskontrollen ähneln denen an Flughäfen, daher sollte man zusätzliche Zeit für das Eintreten einplanen und keine verbotenen Gegenstände mitbringen.
Unter dem Capitol Building erstreckt sich ein unterirdisches Zugsystem mit kleinen Kabinen, das die Abgeordneten zwischen den Bürogebäuden und den Plenarsälen transportiert. Dieses interne Verkehrssystem ist seit den frühen 1900er-Jahren in Betrieb und ermöglicht es den Mitgliedern, schnell zu Abstimmungen zu gelangen.
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