Always Becoming, Kunstinstallation im Nationalmuseum der Amerikanischen Indianer, Washington DC, Vereinigte Staaten
Always Becoming zeigt fünf unterschiedlich hohe Outdoor-Skulpturen aus Naturmaterialien an der Eingangsseite des Museums. Die Werke reichen von etwa 2 Metern bis über 4 Metern Höhe und bestehen aus einer Mischung lokaler und importierter organischer Stoffe.
Das Museum of the American Indian beauftragte dieses Werk 2006 nach einem Designwettbewerb, den die Künstlerin Nora Naranjo-Morse gewann. Die Installation markierte einen Wendepunkt in der Museumsgestaltung hin zu zeitgenössischen indigenen künstlerischen Ausdrucksformen.
Die fünf Figuren stammen aus mündlichen Überlieferungen der Santa Clara Pueblo und zeigen Familienmitglieder sowie mythologische Wesen. Sie werden von vielen Besuchern als Ausdruck indigener spiritueller Verbindungen wahrgenommen und gelesen.
Besucher können die Skulpturen das ganze Jahr über betrachten und sehen, wie die Naturmaterialien langsam durch Wetter und Zeit verändert werden. Es ist hilfreich, mehrmals vorbeizugehen, um diese Umwandlung wirklich zu erfassen.
Die Skulpturen sind absichtlich aus vergänglichen Materialien wie Stroh, Bambus, Gras und Reben gebaut, die nicht restauriert werden. Dieser bewusste Verfall ist Teil des künstlerischen Konzepts und spiegelt Ideen über Veränderung und Vergänglichkeit wider.
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