Wiener Pestsäule, Barocke Gedenksäule am Graben, Österreich.
Die Pestsäule ist eine Marmorkolonne, die sich vom Boden aus über mehrere Ebenen mit geschnitzten Figuren, Engeln und religiösen Symbolen bis zu einem vergoldeten Aufsatz erhebt. Der Aufbau zeigt verschiedene Szenen übereinander, wobei die unteren Teile figürlich gestaltet sind und die Spitze nach oben auslauft.
Der Kaiser beauftragte 1683 den Bau dieses Monuments, um das Ende einer Seuche zu markieren, die Jahre zuvor die Stadt heimgesucht hatte. Die Fertigstellung zog sich über etwa ein Jahrzehnt hin.
Die Säule zeigt Figuren und Symbole, die den Glauben der damaligen Zeit widerspiegeln und die Künstlerische Ausführung der Barockzeit offenbaren. Besucher können heute noch die handwerkliche Detailverliebtheit in den steinernen Elementen erkennen.
Das Monument steht in der Mitte der Graben-Straße und dient Besuchern als Orientierungspunkt beim Erkunden des Wiener Zentrums. Der Platz um die Säule herum ist leicht zugänglich, und es gibt ausreichend Raum zum Umhergehen und zum Betrachten aus verschiedenen Winkeln.
Das Monument enthält eine bemerkenswerte Skulptur einer alten Frau, die die Seuche darstellt und von einem Engel in die Tiefe hinabgestoßen wird. Diese Szene ist eine ungewöhnliche und kraftvolle bildliche Darstellung, wie die damalige Gesellschaft ihre Rettung von der Krankheit verstand.
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