Radstädter Tauern, Gebirgsgruppe im östlichen Salzburg, Österreich
Der Tauri von Radstadt bildet den westlichsten Abschnitt der Niederen Tauern und erstreckt sich zwischen den Oberläufen der Flüsse Enns und Mur. Die Bergkette enthält mehrere markante Gipfel, darunter den Weißeck mit 2.711 Metern, den Hochfeind mit 2.687 Metern und den Mosermandl mit 2.680 Metern.
Diese Bergkette hat eine lange Geschichte als natürliche Barriere zwischen den Regionen Salzburg. In den 1970er Jahren durchbrach die Tauernautobahn A10 die Bergkette mit einem großen Tunnel und verband dadurch die Täler nördlich und südlich der Kette dauerhaft miteinander.
Die Hütten in diesen Bergen dienen als wichtige Treffpunkte für Wanderer und Bergsteiger. Sie verkörpern die lange Tradition der Alpenwirtschaft, wo Gastgeber seit Generationen Reisende mit traditionellem Essen und Unterkunft versorgen.
Der Zugang zur Bergkette erfolgt hauptsächlich über Wanderwege, die von den umliegenden Tälern aus beginnen. Die Hütten bieten gute Unterkunftsmöglichkeiten für mehrtägige Erkundungen, und festes Schuhwerk ist auf den meisten Wegen erforderlich.
Die Bergkette besteht aus Kristallinschiefer und Marmor, die in glazialen Zirkeln hochalpine Seen bilden. Diese klaren Bergseen entstanden durch Gletschererosion und schaffen eigene kleine Landschaften mit ihrer eigenen Tierwelt in den Höhenlagen.
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