Schloss St. Gotthard, Schloss in Österreich
Schloss St. Gotthard ist ein zweistöckiges Steingebäude in Graz mit einem später hinzugefügten Turm, der eine flache Dachkrone mit Laterne trägt. Die Struktur besteht aus zwei im rechten Winkel angeordneten Teilen und zeigt im Obergeschoss elegante Bogengänge sowie eine steinerne Inschrift, die auf das Jahr 1660 verweist.
Das Gebäude entstand im 12. Jahrhundert als Weingut der Benediktinermönche des Klosters St. Lambrecht und wurde ab 1654 unter der Leitung des Abtes von Domenico Sciassia in ein Schloss umgewandelt. Nach der Schließung des Klosters 1786 ging es in staatliche, später in Privathand über und erfuhr im 19. Jahrhundert weitere bauliche Veränderungen.
Das Schloss St. Gotthard trägt seinen Namen seit 1673 und verkörpert die Verbindung zwischen klösterlichem Leben und adeliger Wohnkultur. Der Ort zeigt heute noch, wie religiöse Gemeinschaften ihre Ländereien nutzten und wie diese später in Wohnresidenzen umgewandelt wurden.
Das Schloss liegt in Andritz und kann von außen besichtigt werden, da das Innere nicht für Besucher zugänglich ist. Der Standort am Fuße des Admonter Kogel bietet gute Gelegenheiten für Erkundungen der umliegenden Gegend und der nahegelegenen Gartenanlagen wie dem Pfefferbüchsel.
Kaiser Leopold I. wurde hier 1673 während seiner Hochzeitsfeier mit festlichen Kanonen empfangen und feierlichen Zeremonien geehrt. Dieser royale Besuch markierte einen Höhepunkt in der Geschichte des Ortes und prägte dessen Bedeutung in der Region.
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