Schloss Gösting, Barockschloss am Fuße des Göstinger Bergs, Graz, Österreich
Schloss Gösting ist ein barockes Schloss am Fuss des Göstinger Berges in Graz mit einer symmetrischen Fassade aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Gebaude besitzt einen zentralen Mittelteil mit seitlichen Flugeln, die zu zwei quadratischen Eckpavillons mit Saulenarkaden fuhren.
Nach einem Blitzschlag, der 1723 das ursprungliche Schloss zerstorte, beauftragte Graf Ignaz Maria von Attems den Architekten Johann Georg Stengg mit dem Wiederaufbau. Das neue Gebaude entstand als wohlgeordnete Barockresidenz in der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Das Schloss wurde von der Familie von Attems als Sommerresidenz genutzt und prägt bis heute das Bild der Gegend. Besucher sehen an der Fassade die Details der barocken Architektur, die für wohlhabende Familien des 18. Jahrhunderts typisch waren.
Das Schloss bleibt in Privatbesitz und ist von aussen sichtbar, aber nicht regelmaessig fuer die Oeffentlichkeit geoeffnet. Die Buslinien 40 und 65 halten direkt vor dem Gebaude und bieten einen bequemen Zugang zur Anlage.
Die Gartensanlage wurde zwischen 1844 und 1845 von einem franzosischen in einen englischen Garten umgestaltet, wobei alte Strukturen teilweise bewahrt blieben. Diese Mischung aus beiden Stilen ist bis heute in der Anordnung der Grunflachen sichtbar.
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