Karmelitenkloster Döbling, Art Nouveau Kloster in Döbling, Österreich
Das Döblinger Karmeliterinnen-Kloster ist ein Klostergebäude im Stil der Wiener Moderne, das religiöse Funktionen erfüllt und sich durch seine Architektur auszeichnet. Der Innenraum wird durch sechs Seitenaltäre aus Untersberg-Marmor und Majolika geprägt, die den sakralen Charakter betonen.
Das Kloster wurde 1898 gegründet und ersetzt ein früheres Karmeliterinnen-Kloster aus dem Jahr 1622, das ursprünglich in Leopoldstadt stand. Dieses Original wurde unter den Reformen von Joseph II. aufgelöst und verlegt sich später an diesen neuen Standort.
Der Hauptaltar zeigt Werke lokaler Künstler, die religiöse Darstellungen schaffen und den Raum prägen. Die Nonnen leben nach Regeln der kontemplativen Tradition und prägen das tägliche Leben im Kloster.
Das Kloster befindet sich an der Silbergasse 35 im Döbler Bezirk und wird von einer aktiven Gemeinschaft von Karmelitinnen bewohnt. Besucher sollten beachten, dass dies ein funktionierendes religiöses Zentrum mit begrenzter öffentlicher Zugänglichkeit ist.
Die Krypta der Kapelle bot während des Ersten Weltkriegs Zuflucht und beherbergt ein historisches Grab. Diese verborgene Kammerunter der Erde erzählt eine weniger bekannte Geschichte der Wiener Klöster.
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