Circuit de Chimay, Straßenkurs-Rennstrecke in Belgien in der Provinz Hennegau
Der Chimay Street Circuit ist ein Rennkurs auf Straßen in der belgischen Stadt Chimay, der für Autos und Motorräder genutzt wird. Der Kurs führt durch Wohngebiete mit engen Kurven und geraden Abschnitten, wobei während der Rennen Sicherheitsbarrieren aufgebaut werden, um den normalen Verkehr zu unterbrechen.
Das erste Rennen fand 1929 statt und wurde von Jules Buisseret, einem lokalen Motorsport-Enthusiasten, organisiert; das Ereignis hieß Grand Prix des Frontières und kombinierte Auto- und Motorradrennen. Der Kurs wurde im Laufe der Jahre mehrfach modifiziert, mit Verkürzungen und Verbesserungen der Sicherheit, bis die Rennen auf der ursprünglichen Strecke wegen Unfällen 1992 eingestellt wurden.
Der Circuit ist eng mit der lokalen Motorsport-Kultur verbunden und wird von den Menschen in Chimay als Teil ihrer Identität geschätzt. An Renntagen versammeln sich Einwohner und Besucher entlang der Strecke, um das Spektakel zu erleben und gemeinsam zu feiern.
Das Renngelände liegt auf der Nordseite von Chimay, etwa zwei Stunden von Brüssel entfernt, und ist mit dem Auto leicht zu erreichen. Rennveranstaltungen finden in den Sommermonaten statt, daher ist es ratsam, sich im Voraus über die Terminplanung zu informieren und wetterfeste Kleidung mitzunehmen.
Der Circuit ist bekannt dafür, dass er auch als Veranstaltungsort für das Trophée des Motos Classiques dient, ein Rennen für Motorräder aus früheren Zeiten. Diese Besonderheit zieht Liebhaber historischer Maschinen an, die auf einem echten Straßenkurs fahren möchten, was den Ort zu einem seltenen Erlebnis macht.
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