Debre Bizen, Orthodoxes Kloster in Nefasit, Eritrea
Dieses Kloster sitzt auf einem Berggipfel auf etwa 2460 Metern Höhe und besteht aus Steinmauern sowie traditionellen Gebäuden, die eng beieinander stehen. Die Anlage nutzt die steile Topografie des Berges und hat sich über die Jahrhunderte hinweg organisch entwickelt.
Das Kloster wurde in den 1350er Jahren gegründet und erhielt im Laufe seiner frühen Entwicklung Landgeschenke von Kaiser Zara Yaqob. Diese kaiserliche Unterstützung ermöglichte den Ausbau der Anlage zu einem wichtigen religiösen Zentrum in der Region.
Das Kloster bewahrt Tausende von Manuskripten in Ge'ez auf, die religiöse Texte und theologische Werke aus Jahrhunderten dokumentieren. Besucher können sehen, wie diese Schriften bis heute im täglichen Leben der Mönche eine zentrale Rolle spielen.
Die Anreise erfordert eine anspruchsvolle Wanderung auf dem Berg, für die entsprechende Ausrüstung und körperliche Vorbereitung notwendig sind. Die Höhenlage und das unwegsame Gelände bedeuten, dass Besucher mit Atemlosigkeit und Ermüdung rechnen sollten.
Die Mönche hier leben in völliger Abgeschiedenheit von der Außenwelt und betreiben eine Schule für Theologie innerhalb der Anlage. Dieser Ort funktioniert als ein in sich geschlossenes Lernzentrum, in dem der Unterricht von Geistlichen seit Hunderten von Jahren nach denselben Methoden stattfindet.
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