Pamplona, Hauptstadt in Navarra, Spanien
Pamplona liegt in einem weiten Becken am Fluss Arga auf 446 Metern Höhe, umgeben von grünen Hügeln im Norden Spaniens. Die Altstadt besteht aus drei Vierteln mit mittelalterlichem Grundriss, die heute durch breite Boulevards und Parks mit den neueren Stadtteilen verbunden sind.
Der römische Feldherr Pompeius gründete die Siedlung 75 v. Chr., die später zur Hauptstadt des Königreichs Navarra aufstieg. Im 16. Jahrhundert bauten die spanischen Herrscher die Zitadelle als Festung, die heute noch steht.
Jeden Juli während des Festes von San Fermín ziehen Einheimische weiße Hemden mit roten Halstüchern an und füllen die Altstadt von morgens bis spät nachts. Musik, Essen und Aufführungen bestimmen dann den Rhythmus der engen Gassen und Plätze.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da viele Straßen nur für Fußgänger zugänglich sind und alle wichtigen Orte nah beieinander liegen. Busse verbinden das Zentrum mit den äußeren Vierteln und fahren regelmäßig durch den Tag.
Die Kathedrale von Santa María la Real bewahrt ein gotisches Grabmal von Karl III. von Navarra und seiner Ehefrau in ihrem Inneren auf. Die Statuen zeigen beide Herrscher in ruhender Haltung, umgeben von feinen Steinmetzarbeiten aus dem 15. Jahrhundert.
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