Huesca, Verwaltungsbezirk in Aragonien, Spanien.
Huesca ist eine Stadt in der gleichnamigen Provinz im Nordosten Spaniens, die auf 488 Metern Höhe zwischen den Guara-Bergen im Norden und dem Fluss Flumen liegt. Das Gebiet erstreckt sich über sanfte Hügel und offene Felder, die von Wegen durchzogen werden, welche die verschiedenen Viertel miteinander verbinden.
Der Ort begann als Ileosca, Hauptstadt des iberischen Stammes der Vescitaner, bevor er in römischer Zeit zu Osca wurde und als wichtige Münzstätte diente. Später wechselte die Siedlung mehrfach die Herrschaft, bis sie im Mittelalter Teil des Königreichs Aragon wurde.
Der Stadtname stammt von Osca, der römischen Bezeichnung, die noch heute im täglichen Sprachgebrauch der Bewohner anklingt. Lokale Feste und Märkte finden auf Plätzen statt, die von alten Gebäuden mit hohen Mauern und engen Durchgängen umgeben sind.
Die beste Zeit für einen Besuch sind Frühjahr und Herbst, wenn die Temperaturen mild sind und man zu Fuß durch die Altstadt gehen kann. Viele Wege führen bergauf, daher sollten Besucher bequeme Schuhe tragen und Zeit für Pausen einplanen.
Das Colegio de Santiago aus dem Jahr 1534 beherbergt heute Provinzarchive und ein Kunstmuseum mit regionalen Sammlungen in seinen historischen Räumen. Besucher können durch Innenhöfe gehen, die von dicken Steinmauern umgeben sind und einen ruhigen Rückzugsort vom Trubel der Straßen bieten.
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