Mijas, Bergdorf an der Costa del Sol, Spanien
Mijas ist eine Gemeinde in der Provinz Málaga, die sich von den Bergketten der Sierra de Mijas bis zur Mittelmeerküste erstreckt. Die Verwaltungseinheit umfasst drei unterschiedliche Siedlungskerne, die verschiedene Höhenlagen und landschaftliche Zonen miteinander verbinden.
Die Ortschaft blieb bis 1487 unter maurischer Kontrolle, als der Fall Málagas zur Kapitulation führte. Viele Verteidiger wurden anschließend versklavt und aus der Region vertrieben.
Die weißen Häuser und engen Gassen entspringen maurischen Bautechniken, die über Jahrhunderte das Erscheinungsbild der andalusischen Bergdörfer prägten. Besucher sehen noch heute diese charakteristische Architektur im gesamten höher gelegenen Ortsteil, der sich terrassenförmig den Hang hinaufzieht.
Die Gemeinde liegt etwa 30 Kilometer südwestlich von Málaga an der Küstenstraße, die mehrere Orte an der Costa del Sol verbindet. Der höher gelegene Ortsteil bietet einen guten Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berghänge.
Der Strand El Charcón diente 1831 als Landungsort für General Torrijos und seine Gefährten, die Zuflucht suchten. Die Gruppe wurde später gefasst und in San Andrés hingerichtet.
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