Mojácar, Bergdorf und Küstenort in der Provinz Almería, Spanien
Mojácar ist ein Ort mit zwei getrennten Teilen: ein Dorf auf einem Hügel in 152 Metern Höhe und ein Küstengebiet entlang von 17 Kilometern Mittelmeerküste. Die beiden Bereiche bieten unterschiedliche Landschaften und Atmosphären für Besucher.
Der Ort hat eine lange Geschichte, die bei alten Kulturen beginnt und durch die Namen verschiedener Völker sichtbar wird: Griechen nannten ihn Murgis-Akra, Römer Moxacar und Araber Muxacra. Diese sprachlichen Schichten zeigen, wie unterschiedliche Zivilisationen den Ort geprägt haben.
Das Indalo-Symbol, das in lokalen Höhlen entdeckt wurde, prangt an vielen Gebäuden in der Stadt und gilt der lokalen Überlieferung nach als Schutzzeichen. Man sieht diese Form überall im Ort und sie ist Teil der täglichen Wahrnehmung des Platzes.
Das Ort unterliegt strikten Bauvorschriften, die Hochhäuser verhindern und das Aussehen der weißgetünchten Häuser auf dem Berghang bewahren. Dies macht das Wandern durch die Gassen angenehmer und gibt dem Ort ein einheitliches, ruhiges Aussehen.
Die Fundación Valparaíso betreibt eine internationale Künstlerresidenz in einem Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert, das die Verbindung zwischen dem Ort und kreativen Gemeinschaften fortsetzt. Dieses Projekt zieht Künstler aus aller Welt an und trägt zur künstlerischen Energie des Ortes bei.
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