Alhama de Granada, Thermalstadt in der Provinz Granada, Spanien
Alhama de Granada ist eine Stadt in der Provinz Granada, die auf etwa 895 Metern Höhe auf einer felsigen Klippe sitzt und über tiefe Schluchten blickt. Der Rio Alham fließt durch diese Landschaft und schafft eine dramatische Kulisse für die zwischen den Klippen gelegene Besiedlung.
Die Stadt wurde 1482 von christlichen Truppen erobert und war ein Wendepunkt im Kampf der Katholischen Monarchen um die Kontrolle des Königreichs Granada. Knapp vier Jahrhunderte später verursachte ein Erdbeben 1884 umfangreiche Zerstörungen, die mit Unterstützung der königlichen Familie und landesweiten Spenden wieder aufgebaut wurden.
Die Musik- und Kunsttradition der Stadt zeigt sich vor allem in lokalen Veranstaltungen wie dem jährlichen Festival im August. Diese Events bringen Künstler und Besucher zusammen und spiegeln die lebendige Kulturszene der Region wider.
Besucher finden historische Badeanlagen aus der Moorenzeit und können das Tal auf verschiedenen Wegen erkunden, am besten bei angenehmeren Temperaturen. Es ist sinnvoll, festes Schuhwerk zu tragen, da die Pfade steil und uneben sind, besonders in den Bereichen in der Nähe der Klippen.
Die Moorenbäder in diesem Ort stammen aus einer Zeit, als die Region unter maurischer Herrschaft stand, und sind einige der am besten erhaltenen Beispiele ihrer Art in Südspanien. Diese mittelalterlichen Strukturen ermöglichen es Besuchern heute, einen Alltag aus längst vergangenen Zeiten zu erleben.
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