La Gomera, Vulkaninsel in der Provinz Santa Cruz de Tenerife, Spanien.
La Gomera erhebt sich 1484 Meter über dem Atlantik und bildet eine kreisförmige Landmasse mit steilen Klippen und tiefen Tälern auf 370 Quadratkilometern. Das Zentrum der Insel wird von dichten Nebelwäldern bedeckt, während sich an den Küsten schwarze Sandstrände und Fischerorte befinden.
Christoph Kolumbus wählte San Sebastián de La Gomera als letzten Versorgungspunkt für seine erste Reise nach Amerika im Jahr 1492 und sammelte dort Wasser und Vorräte. Die Ureinwohner der Insel, die Gomeros, lebten vor der spanischen Eroberung im 15. Jahrhundert in Höhlen und kleinen Siedlungen.
Die Silbo-Gomero-Sprache überträgt Nachrichten durch Pfiffe über die Täler und erreicht Distanzen bis zu fünf Kilometer durch das bergige Gelände. Hirten und Landwirte nutzen diese Technik noch heute, um in schwer zugänglichen Gebieten zu kommunizieren.
Sechs Gemeinden sind durch ein Straßennetz verbunden, wobei San Sebastián als Haupteintrittspunkt für Fähren von der Insel Teneriffa dient. Die Straßen sind kurvenreich und schmal, daher sollten Besucher zusätzliche Reisezeit für Fahrten durch die bergigen Gebiete einplanen.
Der Garajonay-Nationalpark enthält ein prähistorisches Lorbeerwald-Ökosystem, das vor der Eiszeit existierte und heute als UNESCO-Welterbe geschützt ist. Dieser Wald speichert Feuchtigkeit aus den Passatwinden und versorgt die Insel mit Wasser.
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