Porcuna, Gemeinde in Spanien
Porcuna ist eine kleine Stadt in der Provinz Jaén, die zwischen der Sierra Morena und den Serranías Subbéticas gelegen ist und nahe der Grenze zu Córdoba liegt. Sie besteht aus schmalen Straßen mit alten Gebäuden, archäologischen Stätten und religiösen Bauwerken, die ihre lange Geschichte zeigen.
Menschen leben hier seit prähistorischen Zeiten, wobei die Stadt in der Römischen Zeit Obulco hieß und sogar eigene Münzen prägte. Die Überreste des Ortes zeigen auch andere wichtige Phasen wie die Iberer und später die Muslimische Periode.
Der Name Porcuna stammt aus der römischen Zeit, als die Stadt Obulco hieß und ein wichtiges Zentrum der Region war. Heute prägt die Olivenkultur das Leben und Aussehen der Stadt, da die Bewohner seit Generationen Oliven anbauen und das berühmte Öl der Region herstellen.
Die Stadt ist leicht mit dem Auto von benachbarten Orten oder mit Bussen zu erreichen und liegt etwa 26 Kilometer von Montoro und 28 Kilometer von Martos entfernt. Es gibt Unterkunftsoptionen wie kleine Gasthöfe und ländliche Häuser mit einfachen, aber komfortablen Einrichtungen.
Die Torre de Boabdil wurde 1435 als achteckiger Turm erbaut und war einst der Gefängnisort des letzten Königs von Granada nach seiner Niederlage. Der Turm mit seinen gewölbten Fenstern steht auf den Grundmauern eines älteren Schlosses und bietet Blicke auf die umgebenden Olivenhaine.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.