Circuito de Jerez, Motorsport-Rennstrecke in Jerez de la Frontera, Spanien
Der Circuito de Jerez-Ángel Nieto ist eine Motorsport-Rennstrecke in Jerez de la Frontera im Süden Spaniens, die sich über mehr als 4 Kilometer erstreckt und dreizehn Kurven mit einer Fahrbahnbreite von 11 Metern aufweist. Die Anlage liegt nordöstlich der Stadt inmitten einer Region, die für ihre Sherry-Produktion und andalusische Kultur bekannt ist.
Die Strecke wurde im Dezember 1985 eröffnet und richtete zwischen 1986 und 1991 mehrere Formel-1-Rennen aus, bevor sie sich zunehmend auf Motorradrennen konzentrierte. In späteren Jahren wurde sie zu einem festen Austragungsort für Motorrad-Weltmeisterschaften und gilt heute als wichtiger Prüfstandort für Rennteams.
Die Anlage trägt seit 2016 den Namen des spanischen Motorradrennfahrers Ángel Nieto, der dreizehn Weltmeistertitel gewann und als einer der erfolgreichsten Piloten seiner Zeit gilt. Sein Vermächtnis prägt heute die Atmosphäre der Strecke, die weiterhin regelmäßig internationale Motorradrennen ausrichtet und Fans aus ganz Europa anzieht.
Besucher finden rund um die Strecke mehrere Tribünen und erhöhte Aussichtspunkte, von denen sich verschiedene Kurvenabschnitte überblicken lassen. An Renntagen empfiehlt es sich, frühzeitig anzureisen und ausreichend Sonnenschutz mitzubringen, da Schattenplätze begrenzt sind.
Ab 1992 entstand innerhalb des Geländes ein eigener Motocross-Parcours, was weltweit die erste dauerhafte Verbindung dieser beiden Rennformate auf einem Areal darstellte. Diese Kombination ermöglicht seitdem Veranstaltungen, bei denen Asphalt- und Geländestrecken parallel genutzt werden.
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