Teneriffa, Aktiver Vulkan auf Teneriffa, Spanien.
Der Berg erhebt sich auf 3715 Meter über dem Meeresspiegel und bildet einen Schichtvulkan mit mehreren Kratern sowie ausgedehnten Lavafeldern im Nationalpark. Die Landschaft zeigt raue Felsformationen, schwarze Aschehänge und Zonen mit spärlicher Hochgebirgsvegetation, die sich bis zur Gipfelregion erstrecken.
Die vulkanische Formation entstand vor etwa 170000 Jahren nach dem Einsturz einer älteren Struktur, wodurch die Caldera Las Cañadas an der Basis entstand. Der letzte dokumentierte Ausbruch ereignete sich im Jahr 1909 und hinterließ neue Lavaströme am Westhang.
Die einheimische Bevölkerung kennt den Berg als heiligen Ort, der in alten Mythen eine zentrale Rolle spielte und noch heute in lokalen Erzählungen präsent ist. Besucher treffen auf Wanderer und Naturliebhaber, die den Gipfel als Symbol der Inselidentität betrachten und ihn mit Respekt begehen.
Eine Seilbahn transportiert Besucher bis auf 3555 Meter Höhe, während der Zugang zum Gipfel eine Sondergenehmigung der Nationalparkverwaltung erfordert. Die Temperaturen sinken mit zunehmender Höhe deutlich ab, daher sollten Besucher warme Kleidung mitbringen, auch im Sommer.
Der Vulkan wirft einen der größten Bergschatten der Erde, der sich bei Sonnenaufgang über 40 Kilometer weit über den Atlantik erstreckt. Besucher beobachten manchmal das Phänomen der Wolkenflut, bei der Passatwolken wie ein Wasserfall über die Calderawand strömen.
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