Jaca, Berggemeinde in der Provinz Huesca, Spanien
Jaca ist eine Gemeinde in der Provinz Huesca in Spanien, die am Fluss Aragón in einer Talmulde der Pyrenäen liegt und von Bergen umgeben wird. Die mittelalterlichen Mauern umschließen noch Teile des historischen Zentrums, während sich die neueren Viertel entlang der Hauptstraßen und in Richtung der Skistationen ausdehnen.
Nach der Rückeroberung durch König Sancho Ramírez wurde die Siedlung im Jahr 1077 zur ersten Hauptstadt des Königreichs Aragón erhoben und behielt diese Stellung bis 1096. Die strategische Lage nahe der Grenze machte den Ort zu einem wichtigen Verteidigungspunkt gegen muslimische Truppen.
Der Ursprung des Namens Jaca geht auf die arabische Bezeichnung Dyaka zurück und spiegelt die wechselnden Einflüsse wider, denen diese Region über Jahrhunderte ausgesetzt war. Heute prägen die engen Gassen der Altstadt und die gut erhaltenen Steinbauten das Bild eines Ortes, der als Durchgangspunkt für Pilger auf dem Jakobsweg dient.
Die Stadt liegt etwa eine Autostunde nördlich von Huesca und ist von Zaragoza in knapp zwei Stunden erreichbar. Wanderer und Skifahrer nutzen den Ort als Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Berge und Täler.
Im Winter verwandelt sich die Umgebung in ein beliebtes Ziel für Wintersportler, da mehrere Skigebiete in weniger als 30 Kilometern Entfernung liegen. Diese Nähe zu den Pisten hat den Ort zu einem Treffpunkt für Urlauber und Einheimische gemacht, die Bergsport und historisches Ambiente miteinander verbinden möchten.
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