Provinz Cuenca, Provinz in Kastilien-La Mancha, Spanien
Cuenca ist eine Provinz in Kastilien–La Mancha im Zentrum Spaniens, die sich über weite Hochebenen und Gebirgszüge erstreckt. Das Gebiet umfasst trockene Ackerflächen im Westen und dicht bewaldete Täler im Osten, wo Kalksteinformationen das Relief prägen.
Die Provinz wurde 1833 während der Neuordnung Spaniens geschaffen und vereinte Gebiete aus der früheren Region Neukastilien. Ihre Grenzen folgten älteren kirchlichen und herrschaftlichen Einteilungen, die auf mittelalterliche Königreiche zurückgehen.
Der Name leitet sich vom lateinischen Conca ab und bezieht sich auf die natürliche Mulde zwischen zwei Flüssen, die das Gelände prägt. Viele Dörfer pflegen Handwerke wie Korbflechterei und Holzschnitzerei, die in Werkstätten am Ortsrand zu sehen sind.
Die Straßen verbinden Dörfer über längere Strecken, oft ohne Rastplätze oder Tankstellen, daher empfiehlt sich eine gute Planung für Fahrten durch ländliche Gebiete. Wanderwege im Gebirge erfordern festes Schuhwerk und ausreichend Wasser, da Quellen selten sind.
Einige abgelegene Dörfer sind nahezu verlassen und zeigen Steinruinen, die zwischen Gärten und verwilderten Feldern stehen. In den Bergen nisten seltene Greifvögel wie der Schmutzgeier in Felswänden, die von Wanderern oft übersehen werden.
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