Provinz Pontevedra, Verwaltungsprovinz im Nordwesten Galiciens, Spanien.
Pontevedra Province liegt im Nordwesten der autonomen Gemeinschaft Galicien und grenzt im Westen an den Atlantik, während sich im Landesinneren Berge und Täler abwechseln. Die Küstenlinie zieht sich über weite Strecken, unterbrochen von Flussmündungen, die tief ins Land eindringen und von grünen Hängen umrahmt werden.
Keltische Gemeinschaften ließen sich hier vor mehreren Jahrtausenden nieder und hinterließen Siedlungsspuren, bevor römische Truppen im ersten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung die Kontrolle übernahmen. Das Gebiet wurde später Teil des mittelalterlichen Königreichs Galicien und erfuhr im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche politische Veränderungen.
Das Provinzgebiet behält Spanisch und Galicisch als Amtssprachen bei und spiegelt jahrhundertealte regionale Traditionen in Musik, Gastronomie und Festen wider.
Die großen Städte bieten Unterkünfte und Versorgungsmöglichkeiten, während kleinere Orte entlang der Küste und im Landesinneren ruhiger und weniger frequentiert sind. Wege entlang der Rias und durch die Täler eignen sich für Wanderungen, wobei das Wetter besonders im Herbst und Winter wechselhaft sein kann.
Ein Netz aus schmalen Flussmündungen trennt die Halbinseln entlang der Küste und schafft geschützte Buchten, in denen Muschelbänke traditionell gepflegt werden. Manche dieser Gewässer erlauben bei Niedrigwasser das Durchqueren zu Fuß zwischen den Landspitzen.
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