Salburua, Geschütztes Feuchtgebiet in Vitoria-Gasteiz, Spanien.
Salburua ist ein Feuchtgebiet am östlichen Rand von Vitoria-Gasteiz, das Seen, Wiesen und Eichenwälder umfasst. Die Fläche liegt zwischen der Stadt und dem offenen Land und bildet einen natürlichen Übergang zwischen beiden.
Im 19. Jahrhundert wurden die Feuchtgebiete trockengelegt und in Ackerland umgewandelt, bis ab 1994 Renaturierungsarbeiten begannen. Im Jahr 2002 wurde das Gebiet als Ramsar-Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung anerkannt.
Das Gebiet ist Teil des Grünen Gürtels von Vitoria-Gasteiz, einem Netz von Grünflächen, das die Stadt umgibt und von Einwohnern täglich zum Spazierengehen genutzt wird. An den Ufern der Seen beobachten Besucher Vögel aus nächster Nähe, ohne spezielle Ausrüstung zu benötigen.
Das Gebiet verfügt über Wanderwege und Radwege sowie Beobachtungspunkte, die für verschiedene Mobilitätsbedürfnisse zugänglich sind. Das Besucherzentrum Ataria bietet Informationen zum Gebiet und ist ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung.
Das Europäische Nerz, eines der seltensten Säugetiere des Kontinents, lebt hier und ist in dieser Region sonst nirgendwo zu finden. Sein Vorkommen gilt als Hinweis darauf, dass das Ökosystem nach der Renaturierung wieder funktioniert.
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