Avinguda Diagonal, Hauptallee in Barcelona, Spanien.
Die etwa 11 Kilometer lange Durchgangsstraße verläuft diagonal durch Barcelona und durchquert die Bezirke Les Corts im Westen, Eixample, Gràcia, Sarrià-Sant Gervasi und Sant Martí im Osten.
Der Ingenieur Ildefons Cerdà entwarf die Straße 1859 im Auftrag von Königin Isabella II. als Teil des Stadterweiterungsplans Eixample, der Barcelonas mittelalterlichen Kern mit umliegenden Ortschaften verband.
Die etwa 50 Meter breite Trasse verbindet Geschäftsviertel mit Wohngebieten und beherbergt zahlreiche Einkaufszentren, Bürotürme sowie Sportanlagen, die den Alltag der Barceloneser prägen.
Mehrere U-Bahn-Linien verlaufen unter der Trasse mit Haltestellen in regelmäßigen Abständen. Separate Radwege ermöglichen Fahrradfahrern eine durchgehende Ost-West-Verbindung durch die Stadt ohne Höhenunterschiede.
Während verschiedener politischer Epochen erhielt die Straße mehrfach neue Namen, darunter Gran Via Diagonal unter der Republik und Avenida del Generalísimo Francisco Franco während der Diktatur, bevor sie ihre aktuelle Bezeichnung wiedererlangte.
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