Sierra Morena, Granitgebirgskette in Zentral-Südspanien.
Die Sierra Morena ist ein Granitgebirge in Zentralspanien, das sich über mehrere Provinzen erstreckt und eine natürliche Trennlinie zwischen Hochebene und Flusstal bildet. Die Landschaft wechselt zwischen bewaldeten Hügeln, offenen Weiden und tiefen Schluchten, die von kleinen Flüssen durchschnitten werden.
Bereits die Römer gruben hier nach Metallen und hinterließen zahlreiche Bergbauanlagen, die über Jahrhunderte weitergenutzt wurden. Während der maurischen Herrschaft entstanden befestigte Dörfer und Aussichtstürme entlang der strategisch wichtigen Durchgänge.
Der Name leitet sich vom lateinischen „mons marianus
Mehrere Straßen durchqueren das Gebirge und verbinden das Landesinnere mit Andalusien, wobei einige Abschnitte enge Kurven und steile Anstiege aufweisen. Wer Wanderungen plant, sollte besonders im Sommer ausreichend Wasser mitnehmen und auf schattigen Wegen bleiben.
In einigen Tälern wachsen Korkeichen, deren Rinde regelmäßig geerntet wird, ohne die Bäume zu fällen. Die Ernte erfolgt alle neun Jahre und hinterlässt die Stämme mit einer auffälligen rötlich-orangenen Färbung.
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