Santanyí, Gemeinde in Spanien, Balearische Inseln, Mallorca, Migjorn
Santanyí ist eine kleine Stadt im Südosten Mallorcas mit Straßen aus goldenem Maressandstein, der in der Sonne warm leuchtet. Die Stadt ist ein Netzwerk enger, fußgängerfreundlicher Gassen mit traditionellen Häusern, Kirchen und lokalen Läden, umgeben von Farmland und nur wenige Kilometer von klaren Buchten mit weißem Sand entfernt.
Santanyí wurde 1300 von König Jaume II gegründet und hat Wurzeln in der arabischen Zeit vor über 700 Jahren. Während der Frühneuzeit war die Stadt häufig Ziel von Piratenangriffen, was zum Bau von Schutzmauerwerken führte, von denen Überreste heute noch sichtbar sind.
Der Name Santanyí stammt aus dem Arabischen und bezieht sich auf die lange Geschichte der Stadt. Die Bewohner und Besucher prägen das Wochenmarkt-Leben, wo Mittwochs und Samstags Händler lokale Produkte wie Sobrassada und hausgemachten Käse verkaufen und die Gemeinde zusammenbringt.
Die beste Zeit zum Besuch ist Frühling oder früher Herbst, wenn das Wetter warm ist und weniger Touristen kommen, während September und Oktober noch zum Schwimmen geeignet sind. Der Flughafen Palma de Mallorca liegt etwa 45 Kilometer entfernt, von dort aus lässt sich das Gebiet am besten mit einem Mietwagen erkunden, da die Straßen eben und leicht zu fahren sind.
Die Gegend ist berühmt für ihre Vineyards und Ölbäume, wo Besucher Farmen besuchen und organische Weine probieren können, sowie lokale Methoden des Anbaus kennenlernen. Zusätzlich zieht die Region eine internationale Musikfestival an, die zwischen Frühling und Herbst mit kostenlosen Konzerten stattfinden und einen kulturellen Austausch bieten.
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