Can Lis, Mediterrane Klippenresidenz in Santanyí, Spanien.
Can Lis ist ein Wohnhaus an der Mittelmeerküste von Santanyí mit verschiedenen miteinander verbundenen Pavillons aus lokalem rosafarbenem Stein. Die Struktur enthält getrennte Bereiche für Kochen, Wohnen und Schlafen, mit tief eingesunkenen Fenstern, die Ausblicke rahmen und das Innere vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Der dänische Architekt Jørn Utzon entwarf und baute Can Lis zwischen 1971 und 1973, nachdem er an der Sydney Opera House gearbeitet hatte. Das Projekt markierte einen neuen Ansatz in seiner Karriere, bei dem er sich auf private Wohnräume konzentrierte, die sich an die Mittelmeerküste anpassten.
Das Haus zeigt die mediterrane Bauweise durch die Verwendung von lokalem rosafarbenem Stein und die Anordnung der Räume, die sich der Küstenlage anpassen. Die verschiedenen Pavillons sind so gestaltet, dass sie natürliche Materialien nutzen und mit der Umgebung verschmelzen.
Das Haus liegt auf einer Plattform über dem Mittelmeer und ist am besten zu Fuß durch die schmalen Gassen des Ortes Santanyí erreichbar. Die tiefen Fenster bieten Schutz vor Sonne und Wind, daher kann die Innenbeleuchtung schwach wirken, aber die Ausblicke von außen sind außergewöhnlich.
Das Design enthält durchgehend Halbmondformen, die den früheren Straßennamen Media Luna widerspiegeln, unter dem das Haus gebaut wurde. Diese subtile Formensprache durchzieht viele Räume und Details und zeigt Utzons Aufmerksamkeit für lokale Geschichte und räumliche Poesie.
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