Betische Kordillere, Gebirgskette im Süden Spaniens.
Das Baetische System ist eine Bergkette, die sich über etwa 620 Kilometer von der Bucht von Cádiz bis nach Alicante erstreckt. Sie bildet eine natürliche Grenze zwischen der Mittelmeerküste und dem Landesinneren Spaniens.
Der Name stammt von der römischen Provinz Baetica, die während des Römischen Reiches große Teile des heutigen Andalusien umfasste. Diese historische Bezeichnung hat sich bis heute bewahrt.
Die Bergkette ist Heimat von Dörfern, in denen Menschen noch nach alten Methoden arbeiten, besonders in der Landwirtschaft und Viehzucht. Besucher sehen hier traditionelle Lebensweisen, die sich seit Generationen kaum verändert haben.
Mulhacén ist der höchste Gipfel der Bergkette mit etwa 3.478 Metern Höhe und zugleich der höchste Berg des spanischen Festlandes. Mehrere Wanderwege erschließen die Region, wobei die Erreichbarkeit je nach Höhenlage und Jahreszeit variiert.
Die Region ist das erdbebenpflegteste Gebiet auf der Iberischen Halbinsel mit häufigen leichten bis mittleren Erdstößen. Dieses geologische Merkmal macht es zu einem wichtigen Studiengebiet für Seismologen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.