Alpujarra Granadina, Bergregion im südlichen Granada, Spanien.
Die Alpujarra Granadina ist eine Bergregion in Südgranada mit etwa 25 Gemeinden, deren weiße Dörfer an steilen Hängen zwischen der Sierra Nevada verteilt liegen. Die Häuser mit flachen Dächern und engen Gassen bilden charakteristische Siedlungen, die sich in dieser alpinen Landschaft den Berg hinab erstrecken.
Die Region wurde während der Maurenzeit geprägt und erhielt dabei ihre charakteristische Architektur mit engen Straßen und Wasserleitungen. Nach dem Ende der maurischen Herrschaft behielten die Dörfer diese Bauweise und das Wassersystem bei, das bis heute das Landschaftsbild bestimmt.
Die Dörfer bewahren lokale Traditionen durch handwerkliche Fertigkeiten und regionale Gerichte, die Generationen weitergeben. Besucherinnen und Besucher können in den Straßen dieser Orte die Alltagskultur und die Art erleben, wie Menschen hier zusammenleben und arbeiten.
Die Region lässt sich am besten auf Bergstraßen erkunden, die zwischen den Dörfern führen und teilweise schmal sind. Gutes Schuhwerk ist wichtig, da viele Orte nur über Fußwege erreichbar sind und die Gelände hügelig ist.
Die terrassenförmigen Felder folgen dem Gefälle und werden durch ein ausgeklügeltes System von Wasserläufen versorgt, das auf mittelalterliche Bewässerungstechniken zurückgeht. Dieses Netzwerk ermöglicht es, auf verschiedenen Höhen unterschiedliche Kulturen anzubauen und funktioniert bis heute.
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