Castellar de la Frontera, Gemeinde in Spanien
Castellar de la Frontera ist ein kleiner Ort in der Provinz Cádiz, der auf einem Hügel liegt und von einer mittelalterlichen Festung dominiert wird. Der Ort besteht aus einem alten Stadtkern mit engen Gassen und weißen Häusern sowie einem modernen Bereich, der 1971 gebaut wurde und mit breiten Straßen und offenen Plätzen ein anderes Bild bietet.
Der Ort wurde in der Bronzezeit gegründet und später von den Arabern als Festung ausgebaut, um die Grenzregion zu schützen. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten verschiedene Mächte die Kontrolle, bis die moderne Siedlung 1971 entstand, um die wachsende Bevölkerung aufzunehmen.
Der Ort trägt den Namen Castellar, was auf seine Grenzlage zwischen Kastilien und Andalusien hinweist. Die engen Gassen und weißen Häuser zeigen einen maurischen Einfluss, der sich in der Bauweise und dem Grundriss der Altstadt widerspiegelt und bis heute das Erscheinungsbild prägt.
Der Ort ist mit dem Auto über Straßen gut erreichbar und bietet Parkplätze für Besucher. Erkunden Sie die alte Stadt am besten zu Fuß, da die engen Gassen und Treppen mit Fahrzeugen schwierig zu navigieren sind.
Ein verborgener Durchgang, die sogenannte Algorfa, verbindet die Kirche Divino Salvador mit dem Schloss und zeigt die enge Verbindung zwischen religiösem und militärischem Leben in der Vergangenheit. Dieser versteckte Tunnel ist ein faszinierendes Überbleibsel der mittelalterlichen Festungsarchitektur, das Besucher leicht übersehen.
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