Nationalpark Timanfaya, Nationalpark auf Lanzarote, Spanien.
Timanfaya ist ein Nationalpark im Südwesten von Lanzarote mit schwarzem Lavagestein, rötlichen Hügeln und 25 erkalteten Kratern. Die Landschaft erstreckt sich über eine Fläche ohne Vegetation, wo Wind und Sonne das Relief formen.
Vulkanausbrüche begannen 1730 und dauerten sechs Jahre, wobei ein Viertel der Insel unter Lava begrub wurde. Neun Dörfer verschwanden unter dem Gestein, und die Bewohner flohen in sicherere Gebiete.
Landwirte streuen vulkanisches Gestein über ihre Felder, um Feuchtigkeit aus der Luft zu ziehen und Gemüse ohne Regen anzubauen. Diese Methode nutzt die porösen Eigenschaften der Lava und hat sich über Generationen als wirksam erwiesen.
Besucher fahren in Bussen mit Führung durch die Schutzzone und halten an Aussichtspunkten mit Blick auf Krater und Lavafelder. Vorführungen zeigen, wie trockenes Stroh durch die Hitze des Bodens Feuer fängt.
An einigen Stellen kann man die Hand wenige Zentimeter über dem Boden nicht halten, so heiß ist die Oberfläche. In 13 Metern Tiefe steigt die Temperatur auf 600 Grad Celsius und bringt Wasser in Sekunden zum Kochen.
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