Islote de los Halcones, Schutzgebiet auf Lanzarote in Spanien
Das Islote de los Halcones ist ein kleines Naturmonument vor der Küste von Yaiza mit einer Fläche von etwa zehn Hektaren. Die Insel besteht aus alten Gesteinsformationen mit rötlicher Färbung und wird von spärlicher Vegetation bedeckt, während in den Ritzen und Höhlen kleine Insekten und Reptilien leben.
Das Inselchen besteht aus altem Gestein, das vor der großen vulkanischen Eruption von 1730 entstand und die anschließende Lavabedeckung überdauerte. Es wurde 1994 zum Naturmonument erklärt und bildet heute einen Teil des Timanfaya-Nationalparks.
Der Name des Inselchens bezieht sich auf die Falken, die hier nisten und jagen. Die wenigen Pflanzen und Tiere haben sich an die extremen Bedingungen angepasst und zeigen, wie Leben auch an den unwirtlichsten Orten Fuß fassen kann.
Zugang und Sicht auf das Inselchen sind von den Wegen rund um den Nationalpark aus möglich, obwohl direkter Zutritt oft eingeschränkt ist. Besucher sollten die Schutzbestimmungen respektieren und Ferngläser oder Kameras mitbringen, um die Insel und ihre Tierwelt aus der Entfernung zu beobachten.
Das Inselchen ist eines der wenigen Orte auf Lanzarote, die die alte Lava von 1730 nicht bedeckte, wodurch es seine ursprüngliche rötliche Färbung bewahrt hat. Diese seltene geologische Kontinuität macht es zu einem Fenster in die Vergangenheit und zur visuellen Referenz für das prähistorische Aussehen der Insel.
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