Iglesia de San Marcial de Rubicón, Kapelle in der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote
Die Iglesia de San Marcial de Rubicón ist eine kleine Kirche im Dorf Yaiza auf Lanzarote mit einer einfachen Struktur aus weißem und rotem Vulkanstein. Das Gebäude hat ein einfaches Kirchenschiff, einen kleinen Glockenturm an der Fassade und beherbergt eine aus Holz geschnitzte Statue des Heiligen aus dem 18. Jahrhundert.
Eine erste Kirche an diesem Ort wurde 1404 von den Eroberern Jean de Béthencourt und Gadifer de La Salle gegründet, die Lanzarote kurz zuvor unterworfen hatten. Nach Zerstörung durch englische Piraten 1593 wurde das heutige Gebäude etwa 350 Meter entfernt gebaut und diente später auch als Zufluchtsort während der großen Vulkanausbrüche in den 1730er Jahren.
Die Kirche ist dem heiligen Marcial geweiht, einem französischen Bischof aus dem 3. Jahrhundert, der als Schutzpatron Lanzarotes verehrt wird. Im Inneren sind Schiffsmodelle an den Wänden zu sehen, die die Gebete der Fischer symbolisieren, die um sichere Heimkehr baten.
Die Kirche befindet sich in erhöhter Lage mit Blick auf die umliegenden Berge und ist zu Fuß leicht erreichbar. Der Innenraum ist offen und einfach zu begehen, mit ausreichend Platz zum Bewegen und Erkunden der verschiedenen Bereiche.
Der Name Rubicón stammt von einer rötlich gefärbten Küstenlinie, die vom Meer aus deutlich sichtbar ist und vom nahegelegenen roten Vulkan Montaña Roía herrührt. Dieses geografische Merkmal half den Conquistadores bei der Navigation und machte den Ort zu einem wichtigen Ankerpunkt in der frühen Geschichte der Insel.
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