Phönizische Siedlung von Sa Caleta, Archäologische Siedlung in Ibiza, Spanien
Sa Caleta ist ein Phoenizisches Siedlungsgelände auf einem felsigen Vorgebirge mit Grundmauern aus Stein, die Wohnhäuser und Werkstätten zeigen. Die Bauten verteilen sich über vier Hektar mit erkennbaren Straßen und Plätzen zwischen den einzelnen Strukturen.
Phoenizische Siedler gründeten diese Küstengemeinschaft um 654 v. Chr. mit Steinhäusern und Lehmziegeln, bevor sie die Anlage vor 600 v. Chr. verließen. Der Umzug in die nahe Gegend führte später zur Entstehung der heutigen Stadt Ibiza.
Der Ort zeigt, wie Phoenizier ihre Häuser um enge Gassen und Innenhöfe anordneten, um sich vor Seewind zu schützen. Diese Art zu bauen prägt bis heute das Aussehen von Dörfern in der Region.
Das Gelände hat Schutzgeländer um die ausgegrabenen Strukturen und informative Tafeln, die die Anordnung erklären. Die beste Zeit zum Besuch ist in den kühleren Monaten, da die Stelle wenig Schatten bietet und bei starker Sonne exponiert sein kann.
Die Phoenizier begannen hier mit der kommerziellen Salzproduktion, indem sie kristallisierte Ablagerungen aus natürlichen Sumpfgebieten während der Sommermonate sammelten. Diese Aktivität war der Anfang der wirtschaftlichen Nutzung Ibizas und prägte die Insel für Jahrhunderte.
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