Kloster Valdeiglesias, Zisterzienser-Klosterruinen in Pelayos de la Presa, Spanien.
Das Monasterio de Santa María de Valdeiglesias ist eine Zisterzienserabtei aus dem Mittelalter, die heute als Ruine in Pelayos de la Presa steht. Die Hauptstruktur zeigt einen zentralen Chor mit halbkreisförmiger Apsis und zwei Seitenapsiden mit flachen Wänden, ein typisches Merkmal der Zisterzienerarchitektur.
König Alfons VII. schenkte das Tal 1150 dem Abt Wilhelm zur Gründung eines neuen Klosters. Die Gemeinschaft trat später 1177 dem Zisterzienerorden bei und prägte damit die architektonische und religiöse Entwicklung des Ortes.
Das Kloster zeigt Spuren verschiedener Stilepochen, die von Mozarabik über Romanik bis zu Barock reichen. Diese Schichten erzählen von den verschiedenen Phasen, die das Gebäude über Jahrhunderte durchlaufen hat.
Der Zugang zur Ruine ist begrenzt und folgt saisonalen Öffnungszeiten, besonders in den wärmeren Monaten. Besucher sollten feste Schuhe tragen und vorsichtig sein, da die antiken Strukturen brüchig sind und der Untergrund uneben sein kann.
Ein Glockenturm sitzt ungewöhnlich direkt über dem geraden Abschnitt der zentralen Apsis und deutet auf Verteidigungszwecke hin. Diese Anordnung unterscheidet sich deutlich von anderen Klöstern der gleichen Zeit und zeigt, dass dieser Ort möglicherweise strategische Bedeutung hatte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.