Hermitage of Navahonda, Religiöse Einsiedelei in Robledo de Chavela, Spanien.
Die Hermitage von Navahonda ist ein Heiligtum im Wald südwestlich von Robledo de Chavela mit einer barocken Steinkreuz an der Fassade. Das Gebäude hat einen Portikus mit vier toskanischen Säulen, einen langen Sitzplatz an den Seiten und zwei angebaute Wohnhäuser.
Das Heiligtum entstand im 16. oder 17. Jahrhundert als kleine Andachtsstätte und wurde bekannt durch Besuche des spanischen Königs Philipp II. während seiner Herrschaft. Diese königlichen Kontakte zeigten die Bedeutung des Ortes für die damalige Bevölkerung.
Der Ort ist mit einer Legende verbunden, wonach ein Marienbild hier von selbst bleiben wollte und nicht woanders hingebracht werden konnte. Jährlich kommen Pilger hierher, um diese Geschichte und die Verehrung der Jungfrau von Navahonda zu begehen.
Die Hermitage liegt etwa 11 Kilometer südwestlich von Robledo de Chavela und ist über den Wanderweg GR-10 erreichbar, der Valencia und Lissabon verbindet. Man sollte Wanderschuhe tragen und auf Wetterwechsel vorbereitet sein, da die Route durch Waldgebiet führt.
Im Innern des Hauptgebäudes befindet sich ein aus lokalem Granit gefertigtes Lesepult, das direkt aus Stein gemeißelt wurde. Diese Handwerksarbeit zeigt die Liebe zum Detail, die frühere Generationen bei der Gestaltung dieses Heiligtums aufgebracht haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.