Vall de Núria, Gletschertal in Queralbs, Spanien
Vall de Núria ist ein Gletschertal in den östlichen Pyrenäen auf etwa 2000 Metern Höhe, das von Bergspitzen und alpinen Wiesen umgeben ist. Ein See liegt im Herzen des Tales und bildet zusammen mit den umliegenden Bergwänden eine eindrucksvolle Naturkulisse.
Das Tal erlangte 1931 große Aufmerksamkeit, als politische Führer am Heiligtum zusammenkamen, um das erste katalanische Autonomiestatut zu verfassen. Dieses politische Treffen prägte die moderne Geschichte der Region und verband den Ort mit wichtigen Momenten der katalanischen Selbstbestimmung.
Die hölzerne romanische Marienstatue, die im 12. Jahrhundert gefunden wurde, ist bis heute das zentrale Element für religiöse Pilger in der Region. Menschen besuchen den Ort, um vor dieser verehrten Figur zu beten und an den Traditionen teilzuhaben, die sich über Jahrhunderte entwickelt haben.
Das Tal ist nur über eine Zahnradbahn von Ribes de Freser oder über Wanderwege erreichbar, da keine Straßen zu diesem Ort führen. Besucher sollten sich auf die begrenzte Zugänglichkeit vorbereiten und mit den Wetterbedingungen in dieser Höhenlage rechnen.
Das Heiligtum funktioniert als Wintersportzentrum mit Skipisten und modernen Schneeproduktionssystemen, die den Wintertourismus in dieser hochgelegenen Region unterstützen. Diese Kombination aus religiösem Zweck und Skigebiet macht den Ort zu etwas Besonderem im Pyrenäenraum.
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