Peña de Francia, Berggipfel in der Provinz Salamanca, Spanien.
Die Peña de Francia ist ein 1723 Meter hoher Gipfel in der Sierra de Francia mit steilen Hängen, auf denen Eichenwälder und Kiefernbestände wachsen. Das Gelände wird von Quarzitformationen geprägt und beherbergt unterschiedliche Vegetationstypen der mediterranen Zone.
Im Jahr 1434 entdeckte der französische Student Simon Vela eine Marienstatue in einer Höhle auf diesem Berg. Dieser Fund führte zur Gründung des Heiligtums und machte den Ort zu einem bedeutenden Pilgerziels der Region.
Das dominikanische Heiligtum auf dem Gipfel beherbergt die Morenajungfrau, die am 8. September jährlich viele Pilger anzieht. Der Ort ist für gläubige Menschen ein wichtiger Wallfahrtsort in der Region Salamanca geworden.
Eine kurvige Straße führt zum Gipfel, wo ein Gasthaus Mahlzeiten und Unterkunft anbietet. Von mehreren Aussichtspunkten aus haben Besucher Blicke über die umliegende Landschaft bis nach Extremadura.
Bergziegen bewohnen die felsigen Klippen dieses Gipfels und sind in ihrer natürlichen Umgebung zwischen Quarzitfelsen regelmäßig anzutreffen. Ihre Anwesenheit trägt zur wildreichen Vielfalt dieses Berggebietes bei.
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