Lanuza Reservoir, stuwmeer in Huesca, Spanje
Das Lanuza-Staubecken ist ein Stausee in der Provinz Huesca, entstanden durch einen Damm am Fluss Gállego und umgeben von Pyrenäen-Gipfeln. Der See bedeckt teilweise das alte Dorf Lanuza, von dem noch Hausruinen sichtbar sind, während ein etwa 6,6 Kilometer langer markierter Wanderweg um das Wasser führt.
Die Gegend war lange Zeit ein belebtes Dorf bis 1978, als ein Staudamm gebaut wurde und das Gebiet geflutet werden sollte. Die Einwohner kehrten ab den 1990er-Jahren zurück und restaurierten ihre Häuser, nachdem sich zeigte, dass nur Teile des Dorfes unter Wasser kamen.
Der Name Lanuza stammt aus der lokalen Sprache der Region und bezieht sich auf die historische Verbindung der Menschen zu diesem Tal. Heute prägen alte Steinhäuser und schmale Gassen das Dorfbild, während die Einwohner ihre Traditionen bewahren und das Tal als Lebensraum aktiv nutzen.
Der Wanderweg ist das ganze Jahr über begehbar und dauert etwa zwei Stunden für die gesamte Strecke; festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind wichtig. Der Weg startet in Sallent de Gállego und verfügt über ausreichend Parkplätze, Ruhepunkte mit Bänken und ist auch für Hunde an der Leine geeignet.
Unter der Wasseroberfläche liegt die versunkene Geschichte des Dorfes verborgen, aber auf bestimmten Wegen sind Ruinen alter Häuser noch sichtbar und erzählen von Leben, das hier einmal blühte. Diese Mischung aus Vergangenheit und gegenwärtiger Natur macht den Ort zu etwas Besonderem für Besucher.
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